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	<title>Rennrad Tischtennis Laufen und anderes</title>
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		<title>2010 war ein sportlich erfolgreiches Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 17:06:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Rennrad]]></category>
		<category><![CDATA[Report]]></category>
		<category><![CDATA[Stand]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja ja, die Jahresrückblicke. Pünktlich zum Jahresende schießen sie wie Pilze aus dem feuchtwarmen Waldboden. Sportlich betrachtet war es für mich ein ziemlich geiles Jahr. Egal ob beim Radsport, beim Tischtennis oder auch beim Laufen und den anderen kleinen Sportlichkeiten &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/12/31/2010-war-ein-sportlich-erfolgreiches-jahr/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=326&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja ja, die Jahresrückblicke. Pünktlich zum Jahresende schießen sie wie Pilze aus dem feuchtwarmen Waldboden. Sportlich betrachtet war es für mich ein ziemlich geiles Jahr. Egal ob beim Radsport, beim Tischtennis oder auch beim Laufen und den anderen kleinen Sportlichkeiten so nebenbei.</p>
<p>Obwohl der Januar eher suboptimal begann, nämlich mit einer <a title="Zwangspause" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/01/07/zwangspause/">Zwangspause</a>, hat sich doch letztendlich alles zum Positiven entwickelt. Bis zum Höhepunkt der Saison war ja noch jede Menge Zeit, so dass ich das nicht als hinderlich ansah. Ende Januar dann die mehr oder weniger spontane <a title="Skoda Velothon Berlin... und ich bin dabei" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/01/26/skoda-velothon-berlin-und-ich-bin-dabei/">Anmeldung zum Skoda Velothon Berlin</a>. Bereits im Januar kribbelte es und ich bin runter von der Rolle, <a title="Kaiserwetter zieht die Renner raus" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/01/31/kaiserwetter-zieht-die-renner-raus/">raus auf die Straße</a>.</p>
<div id="attachment_113" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/01/img_0359.jpg"><img class="size-full wp-image-113" title="Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/01/img_0359.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?</p></div>
<p>Der Februar stand dann ganz im Zeichen der Insel: <a title="Resümee der Flucht in wärmere Gefilde" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/02/19/resumee-der-flucht-in-warmere-gefilde/">Mallorca</a>. Es ging mit Sack und Pack für ein paar Tage in wärmere Gefilde. Wenn ich daran zurückdenke&#8230; ich könnte glatt losfliegen, aber es scheitert am Pilotenschein und dem passenden Flieger <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Jedenfalls waren es ein paar sehr hilfreiche Kilometer und die ersten Sonnenstrahlen haben sich positiv aufs Gemüt ausgewirkt.</p>
<div id="attachment_149" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/02/img_0395.jpg"><img class="size-full wp-image-149" title="Ein Blick ins Hinterland, nordwestlich von Palma" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/02/img_0395.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Ein Blick ins Hinterland, nordwestlich von Palma" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Blick ins Hinterland, nordwestlich von Palma</p></div>
<p>Der März war schrecklich&#8230; wettertechnisch. Das zeigt sich dann auch in der Kilometerleistung, da ich ja bekennender Schönwetterfahrer bin. Wobei&#8230; im Laufe des Jahres, hat sich das schon ein wenig geändert, muss ich gerade mit Erstaunen feststellen. Dennoch gab es quasi das erste Highlight: <a title="Herzlichen Glückwunsch - Du bist dabei!" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/03/07/herzlichen-gluckwunsch-du-bist-dabei/">Herzlichen Glückwunsch &#8211; Du bist dabei!</a> Schon gut zu wissen, dass das Trainingsziel am Ende auch prinzipiell bereitsteht &#8211; es beruhigt ein wenig und motiviert zugleich.</p>
<p>&#8222;April, April&#8230; der weiß nicht, was er will.&#8220; So, oder so ähnlich, trifft es nach dem verregneten März dann auch auf den April zu. Zugegeben, es war schon etwas besser, aber mehr schlecht als recht durchwachsen. Na jedenfalls sind knapp 500km zusammen gekommen. Es traten so die ersten Zweifel auf (oder auch schon die zweiten Zweifel), was den Höhepunkt anbelangt.</p>
<p>Der Wonnemonat Mai. Vom Trainingsumfang auf der Straße, war er mit knapp 48h und 1.300km für mich der Hammer. Aber es war nicht der einzige <a title="Eine verrückte Hammerwoche" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/05/30/eine-verruckte-hammerwoche/">Hammer</a> in diesem Monat: So bin ich das erste Mal überhaupt eine <a title="Es gibt noch viel zu tun" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/05/12/es-gibt-noch-viel-zu-tun/">Strecke über 150km</a> gefahren, was mich im Ergebnis sehr nachdenklich stimmte. Weiterhin stand der Skoda Velothon Berlin an und&#8230; wie konnte es anders sein&#8230; unmittelbar am Tag zuvor der Radmarathon zur Augustusburg.</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/05/foto.jpg"><img class="size-full wp-image-201" title="Thomas (@t_al) und meine Wenigkeit kurz vor dem Start" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/05/foto.jpg?w=640" alt="Thomas (@t_al) und meine Wenigkeit kurz vor dem Start"   /></a><p class="wp-caption-text">Thomas (@t_al) und meine Wenigkeit kurz vor dem Start</p></div>
<p>Juni&#8230; noch knapp 3 Monate bis zum Höhepunkt. So langsam sollte sich etwas tun. Wo fängt man vernünftiger Weise an? Richtig&#8230; am Material <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Gesagt, getan und so stand ziemlich schnell etwas <a title="Zuwachs in der Garage" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/06/08/zuwachs-in-der-garage/">neues, die Nummer 3, im Keller</a>. So nutzte ich dann auch gleich die Chance und machte einen <a title="Kärnten: hoch hinaus, fast erfroren und vom Winde verweht" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/06/23/karnten-hoch-hinaus-fast-erfroren-und-vom-winde-verweht/">Abstecher nach Kärnten um ein paar Höhenmeter zu haschen</a>. Letztendlich waren es schöne Tage&#8230; aber der Blick auf Ende August&#8230; der wurde immer <a title="Trainingsstand: Grund zur Besorgnis?" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/06/30/trainingsstand-grund-zur-besorgnis/">grimmiger</a>, aber zum Glück gibt&#8217;s ja Leute, die quasi die Gabe der Motivation in die Wiege gelegt bekommen haben <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  &#8211; stimmt&#8217;s <a title="bbbaschtls Mountainbike und Rennrad Blog" href="http://bbbaschtl.wordpress.com/">bbbaschtl</a>!?</p>
<div id="attachment_206" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/06/foto1.jpg"><img class="size-full wp-image-206" title="Scott Addict R2" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/06/foto1.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Scott Addict R2" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Scott Addict R2</p></div>
<p>Im Juli fand der <a title="Arber Radmarathon 2010" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/07/26/arber-radmarathon-2010/">Arber Radmarathon </a> statt &#8211; den kann ich trotz des bissigen, welligen Profiles sehr empfehlen. Den Sturz habe ich ja auch verkraftet, war ja alles halb so wild. Einzig die Entscheidung zur Größe S des Trikots war dann doch etwas zu optimistisch. Das kann ich nur Indoor im Wohnzimmer auf der Rolle tragen&#8230; es ist nämlich im Prinzip bauchfrei <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Ende Juli waren es dann erneut knapp über 1.200km für diesen Monat.</p>
<div id="attachment_235" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05521.jpg"><img class="size-full wp-image-235" title="Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05521.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)</p></div>
<p>Anfang August war es mal an der <a title="Soll-km: checked" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/08/soll-km-checked/">Zeit auf die Kilometer zu schauen</a>. Zum Glück war das Ergebnis dann doch positiv, so dass ich die 4.500km mit 5.000km dann doch schon erreicht hatte. Tja, der August&#8230; am Ende des Monats stand der Höhepunkt. Ich bin etwas <a title="Willkommen in der Höhe" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/23/willkommen-in-der-hohe/">früher hingefahren</a>, um mich ausreichend zu aklimatisieren (was für ein tolles Wort). Ich war mir damals nicht sicher, ob das wirklich so clever ist. Letztendlich hat mir diese Entscheidung nicht geschadet. Ich bin noch etwas herumgerollert, den ein oder <a title="Der Gletscher ruft" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/24/der-gletscher-ruft/">anderen Berg rauf </a> und <a title="Gemeinsam sind wir stark" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/26/gemeinsam-sind-wir-stark/">auch runter </a> und ich hatte auch ein klein wenig das Gefühl von Urlaub <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .<br />
Dann war es endlich soweit: <a title="Hier hast du deinen Traum" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/31/hier-hast-du-deinen-traum/">der Höhepunkt, der Ötztaler Radmarathon, war da&#8230; ich verliere hier nicht viele Worte dazu, denn besser als damals, könnte ich es auch heute nicht wiedergeben</a>.</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11969763.jpg"><img class="size-full wp-image-309" title="Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11969763.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben (Foto: http://www.sportograf.com)</p></div>
<p>So, damit war der Höhepunkt des Jahres erreicht, die Ziele wurden ebenfalls erreicht und&#8230; moment&#8230; wir haben ja erst Ende August&#8230; da folgt doch noch mindestens der September. Über diese mehr oder weniger schmerzherfte Erfahrung muss auch berichtet werden. Im Prinzip ging es nach dem Ötztaler Radmarathon in eine dreiwöchige Pause um dann <a title="29. Heidenauer RTF" href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/09/22/29-heidenauer-rtf/">im Mittelgebirge festzustellen</a>, dass das nicht sonderlich clever war.</p>
<p>Ja das war&#8217;s dann aber eigentlich mit den erwähnenswerten Ereignissen 2010. Oktober bis Dezember ist zwar schon noch ein wenig passiert, aber eine Pause muss nicht wirklich beschrieben werden und der Trainingseinstieg auch nicht wirklich.</p>
<p>Eigentlich kämen jetzt wunderhübsche Diagramme. Ich verzichte (fast vollständig) darauf. Ich kann stolz verkünden, dass ich dieses Jahr</p>
<ul>
<li>knapp 6.700km und 248h auf der Straße,</li>
<li>knapp 1.000km und 50h auf der Rolle,</li>
<li>sehr gute 32km und 2h auf dem Mountainbike <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </li>
<li>und gut 31h auf dem Spinningbike verbracht habe</li>
</ul>
<p>Außerdem bin ich für mich erstaunliche 150km und 20h gelaufen.</p>
<p><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/12/2010_statistik.jpg"><img src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/12/2010_statistik-small.jpg?w=450&#038;h=187" alt="Rennrad Statistiken" width="450" height="187" /></a></p>
<p>Und 2011? Tja&#8230; wie gesagt&#8230; das <a title="Trainingstagebuch" href="http://trainingstagebuch.org/user/show/marf05" target="_blank">Training</a> hat begonnen&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/326/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=326&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>29. Heidenauer RTF</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 15:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Und in diesem Jahr war ich nun endlich auch dabei. Letztes Jahr wollte ich, war auch mit einem Kollegen verabredet, aber als er einen Tag vorher absagte, konnte ich mich nicht überreden allein so extrem zeitig aufzustehen. Start sollte dieses &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/09/22/29-heidenauer-rtf/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=319&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und in diesem Jahr war ich nun endlich auch dabei. Letztes Jahr wollte ich, war auch mit einem Kollegen verabredet, aber als er einen Tag vorher absagte, konnte ich mich nicht überreden allein so extrem zeitig aufzustehen. Start sollte dieses Jahr wieder in Heidenau am Pestalozzi-Gymnasium sein. Es sollte keinen Massenstart geben, sondern ein Startfenster von 9 bis 11 Uhr. Die Anmeldung war nur am Tag der Veranstaltung ab 8 Uhr möglich.</p>
<p>Verabredet war ich erneut mit dem Kollegen. Meiner Aussage, dass ich gegen 8 Uhr da bin, konnte ich bis auf 37 Minuten Verspätung gerecht werden. Ich kam gerade von der Startunterlagenausgabe, bei der ich lediglich 7 € für die 160er Strecke berappen musste, stiefelte zu meinem Rad und erspähte auch meinen Kollegen. Ich winkte ihm fröhlich zu, machte ihm klar, dass ich nur mein Rad hole und mir die Nummer am Rücken anbringen werde. Start sollte ja ab 9 Uhr sein und es waren noch gute 8 Minuten Zeit. Doch was passierte? Plötzlich setzten sich quasi alle in Bewegung!? In dieser Situation war ich in meinem noch anhaltenden morgendlichen Schlafzustand leicht überfordert. Die Feinmotorik war auch noch nicht auf der Höhe, so dass ich bereits am Öffnen der Sicherheitsnadeln scheiterte&#8230; eine Entscheidung musste her. Die Entscheidung war schnell gefunden und einfach: Sicherheitsnadeln fallen lassen, Startnummer falten und einstecken und losfahren <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Gedacht und gemacht.</p>
<p>Meinen Kollegen hatte ich natürlich nicht wieder gesehen und das Vorhaben ihm nach vorn zu folgen, hätte nur schief gehen können. Mir war klar, dass er in der Spitzengruppe mitfahren würde. Hinzu kam, dass wir an roten Ampeln auch anhalten mussten, denn die Strecke war nicht gesichert. Ab und zu entschied ich mich dennoch bei rot zu fahren, da ich einfach nur unheimlich Schiss habe, dass hinter mir einer mein Bremsen nicht mitbekommt und mich Leichtgewicht einfach niedermetzelt.</p>
<p>Es war frisch, aber die Sonne kitzelte mit ihren wenigen Strahlen ab und zu. Unangenehm war der Wind. Egal wie wir fuhren, es war gefühlt immer Gegenwind. Ich war auf der Suche nach einer angenehmen Gruppe. Doch irgendwie wollte es mir nicht gelingen. Kaum fand man einen, bei dem man dachte &#8222;jo&#8230; das könnte passen&#8220; entschied sich dieser wenige Sekunden später &#8222;davon&#8220; zu fahren, d.h. 20m vor mir zu fahren. Jetzt hätte man die Lücke zufahren können, aber ich wusste ja, dass es 150km und knapp 2.000Hm sein würden &#8211; weshalb also bereits früh morgens im Wind tot fahren? Andere schlossen sich mir an&#8230; und waren dann aber auch der Meinung, ich sei zu langsam. Genau, erst lutschen und dann abdampfen&#8230; Und ganz andere waren einfach zu schnell für mich. So entschloss ich für mich Folgendes: ich fahre die 150km allein. Vom Kopf her stellte ich mich darauf ein, mit dem Wind im Hinterkopf und der zunehmenden Frische, da die Sonne immer seltener zu sehen war.</p>
<p>Ratzfatz war Bad Schandau erreicht. Kilometertechnisch ungefähr die Hälfte. Höhenmäßig wurde es ab hier nochmal einen Zacken schärfer. Und ich merkte, dass es nicht besonders clever war, in den drei Wochen zwischen dem Ötztaler und dieser RTF nur 3h auf dem Bock verbracht zu haben (aber es ging nicht anders).</p>
<p>Landschaftlich eine sehr eindrucksvolle Strecke, wie ich finde. Die Route wurde, wo es möglich war, über Nebenstraßen geführt. Aber auch asphaltierte Wald- und Wirtschaftswege waren im Angebot. So konnte man vollkommen entspannt (sofern es die Steigung zuließ) durch den ruhigen Wald, entlang eines Baches, rollern.</p>
<p>Ab ca. Kilometer 105 war ich wieder allein auf weiter Flur. Es schien, als sei ich der einzige bzw. der letzte Teilnehmer der 160er Strecke. Mir wurde ein wenig unwohl und ich stellte mir die Frage &#8222;Verdammt&#8230; wie langsam bist du denn heute eigentlich?&#8220;. Ich hielt mal an und verdrückte meine Banane. Und da tauchten plötzlich vier Leute auf. Meine Chance, dachte ich, denn sie würden mich gleich haben. Denkste&#8230; das dauerte noch viele Kilometer, bis sie mich endlich hatten. Dabei bin ich schon langsamer geworden, damit sie mich endlich kassieren&#8230; naja. Als es dann endlich soweit war, stellte ich fest, dass es nur noch drei Leute waren und zwei von Ihnen eine Alterssumme von knapp 135 Jahren haben mussten. Später stellte sich heraus, dass sie am Berg sehr langsam wurden und nicht im Wind fahren konnten. Egal&#8230; mir war wichtig, dass ich nicht mehr allein unterwegs bin.</p>
<p>Am höchsten Punkt der Tour startete die Gruppe wieder gemeinsam mit dem ein oder anderen Fahrer mehr im Schlepptau. Sehr schön. Wir rollerten schön dahin. Der Wind wehte um die Nase&#8230; herrlich. Als wir die Autobahn überquerten dachte ich mir so &#8222;wie bunt sehen wir wohl aus und wie cool fand ich das immer, wenn ich solche Leute als kleiner Junge gesehen habe&#8220;. Meine Beine wurden schwer&#8230; nein&#8230; falsch&#8230; meine Stampfer machten zu. Ich merkte das schon nach Breitenau hoch. Im Sitzen drohten die Waden dicht zu machen. Also raus aus dem Sattel, wobei dann allerdings die Oberschenkel drohten dicht zu machen und mir dies mit aller Deutlichkeit zu verstehen gaben. Die &#8222;Abfahrt&#8220; hatte ein klein wenig Lockerung gebracht. Ich fuhr ganz hinten. Der Fahrer vorn war für meine Begriffe viel zu lange im Wind. Ich entschloss mich vorzufahren und löste ihn ab. Kaum im Wind meldeten sich die Stampfer. Denen habe ich aber diesmal mit aller Deutlichkeit zu verstehen gegeben, dass sie jetzt einfach mal die Klappe halten sollen. Solche Waschlappen aber auch &#8211; ehrlich. Es hat geklappt &#8211; man muss eben nur mal auf den Tisch hauen und klar machen, wer da die Hosen anhat <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Mit der Zeit ging es tatsächlich immer besser und ich konnte die Gruppe nach Heidenau zurück führen. Habe sogar darauf geachtet, dass niemand verloren geht &#8211; manchmal bin ich einfach ein Guter. Und so kam ich letztendlich nach 6h wieder in der Start/Ziel-Passage an und war sehr froh, mich in meinen Ledersessel mit Lenkrad setzen zu dürfen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Am Ende standen gut <a title="trainingstagebuch: 29. Heidenauer RTF" href="http://trainingstagebuch.org/workouts/show/502576" target="_blank">2.300Hm auf 150km in 5h30min auf der Uhr</a>.</p>
<p>Gefühlt war es wesentlich anstrengender als der Ötztaler&#8230; aber die Gründe dafür sind mir inzwischen bekannt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/319/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/319/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=319&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Hier hast du deinen Traum</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eins gleich zu Beginn: das Gefühl, die Emotionen, die Schmerzen&#8230; die der Ötztaler verursacht hat, kann ich nicht mit meinem Wortschatz nicht ausreichend beschreiben &#8211; aber ich möchte dennoch darüber berichten, denn es war einzigartig. Die Tage vor dem Start &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/31/hier-hast-du-deinen-traum/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=288&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins gleich zu Beginn: das Gefühl, die Emotionen, die Schmerzen&#8230; die der Ötztaler verursacht hat, kann ich nicht mit meinem Wortschatz nicht ausreichend beschreiben &#8211; aber ich möchte dennoch darüber berichten, denn es war einzigartig.</p>
<p>Die Tage vor dem Start habe ich im Prinzip nichts gemacht. Das Rad stand im Keller und ich wurde durch die viele Zeit immer nachdenklicher. Zwangsläufig fing die Rechnerei an, wann ich wo sein müsste, um mein Ziel Sub11 zu erreichen. Schwachsinn, denn ich starte das erste Mal, kenne nur einen Teil der Strecke &#8222;persönlich&#8220; und den anderen Teil nur von Erzählungen. Am Samstag der Kette den letzten Schliff gegeben und es ging gegen 22 Uhr ins Bett. Das Einschlafen dauerte ein wenig&#8230; ich drehte mich von links nach recht, von rechts nach links&#8230; und wieder zurück und im Hinterkopf immer die Gewissheit &#8222;Dieser kleine miese Wecker&#8230; der schrillt pünktlich um 4 Uhr!&#8220;.</p>
<p>Sonntag, wie erwartet pünktlich um 4 Uhr morg&#8230; mitten in der Nacht&#8230; schrillte dieser kleine miese Wecker. *Klatsch* &#8211; die Schlummertaste, mein bester Freund. Um 4:15 Uhr stand ich dann endlich auf. Der erste Blick ging aus dem Fenster. Was macht das Wetter? Nur keinen Schnee, Regen oder sonstwas&#8230; Es war dunkel. Ok, soweit erstmal gut. Die ersten Fahrzeuge waren schon unterwegs. Mein Kollege meinte dann zu mir, dass die Straße abzutrockenen schien. Ich war froh.</p>
<p>Nach dem Frühstück ging es ans Ankleiden. Hemd, Trikot, Armlinge, Knielinge, Buff fürs Köppl, lange Handschuh (die kurzen Handschuhe am Bauch verstaut), Windweste, Regenjacke und Schuhspitzen. Fertig. 5:30 Uhr rollten wir in der Dunkelheit zum Start. Ich hatte mir noch eine Trainingsjacke übergezogen, die mich ein wenig wärmer halten sollte. Es sind 4°C &#8211; im Kühlschrank ist es wärmer.</p>
<p>5:45 Uhr, wir rollten in den Startbereich. Was für ein Gefühl&#8230; so kurz bevor es ernst wird. Unheimlich&#8230; gespenstig&#8230; ich glaube, das trifft&#8217;s ganz gut. Gegen die Auskühlung hilft nur Zappeln, das hielt ich nicht lange durch, es war ja auch wenig Platz um mich. Die Stimmung um mich herum: verschlafen, wen wundert&#8217;s. Ich hatte vermutlich auch noch das Kopfkissen im Gesicht. Meine Kollegen meinten, man sieht mir die Anspannung an. Ja, ich war angespannt, galt es doch die selbst gesteckten Ziele zu erreichen.</p>
<p>Mit der Zeit wurde es auch in Sölden heller. Man erkannte, dass die umliegenden Berge leicht gepudert waren. Schnee. Ok, abwarten, schön aufpassen wie ein Luchs und lieber einen Gang zurückschalten &#8211; es geht im Prinzip um Nichts, außer um die Gesundheit. Die Leute wurde gesprächiger. Offensichtlich versuchten einige damit die Anspannung zu lösen. Bei mir keine Chance. Ich war mit Anspannung und Konzentration bis in die Haarspitzen bewaffnet.</p>
<p>6:25 Uhr, der innere Druck nahm zu&#8230; und ich suchte die Toilette auf <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Um 6:30 Uhr starteten die 30 Classic-Fahrer. Man wünschte sich gegenseitig Glück, Erfolg und vor allem eine unfallfreie Fahrt.<br />
6:45 Uhr folgte der Kanonenschlag, der Startschuss. Das Feld stand. 6:50 Uhr begannen wir uns in Bewegung zu setzen. Holzauge, sei wachsam. Einige eiern herum&#8230; pass auf&#8230; links&#8230; bremsen&#8230; ja&#8230; klappt&#8230; wir rollen durch Sölden. Die Zuschauer stehen am Rand und jubeln&#8230; dabei hat man noch nichts erreicht, außer gestartet zu sein &#8211; ich verstehe es noch nicht. Wir verlassen Sölden&#8230; es wird ruhig&#8230; bis auf das Surren der Ketten&#8230;</p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929111.jpg"><img class="size-full wp-image-302" title="Die ersten Kilometer von Sölden hinunter nach Ötz" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929111.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Die ersten Kilometer von Sölden hinunter nach Ötz" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Die ersten Kilometer von Sölden hinunter nach Ötz (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Kurz nach Sölden ein kleiner Tunnel, das Feld wird langsamer&#8230; nach dem Tunnel gab es bereits den ersten Unfall. Zwei Fahrer stehen quer mitten auf der Bahn&#8230; aufpassen&#8230; nimm dich zurück Martin&#8230; die Augen müssen überall sein. Vorbei&#8230; geschafft. Wir &#8222;rollern&#8220; mit 40-70 km/h Richtung Ötz. In Längenfeld werden wir erneut von Zuschauern mit Rasseln, Klatzschen, Jubeln und was es nicht alles gibt begrüßt und auch gleich wieder verabschiedet. Diese Stimmung&#8230; ich kämpfe mit mir selbst&#8230; mit meinen Gefühlen und Emotionen. Es berührt mich, diese Stimmung. Zusammenreißen, die Augen sollten nicht feucht werden, nicht jetzt und nicht hier &#8211; zu gefährlich.</p>
<p>Es geht weiter im Tal nach Ötz. Kurz vorm Ortseingang die ersten Kehren. Kritisch&#8230; wie verhalte ich mich, wie verhalten sich die anderen. Übertreiben es einige, untertreibe ich? Rücksichtsvoll geht es durch. Der Kreisverkehr naht, der Abzweig zum Kühtai. Ich halte vorher an und enteldige mich meiner Regenjacke. Der Anstieg wird anstrengend, ich werde sicherlich warm laufen, Windweste und Armlinge müssen reichen. Alles verstaut und auf geht&#8217;s.</p>
<p>Ich rolle über die Matte am Fuße des Kühtai. Einige waren nicht so clever wie ich und beginnen nun sich ihrer Jacken im Anstieg zu entledigen. Es ist sehr eng, die Fahrer stehen teilweise einfach im Weg. Weider gilt es aufpassen&#8230; sei wachsam wie ein Luchs. Es rollt. Da bin ich nun&#8230; im ersten Anstieg&#8230; von vier&#8230; noch ca. 200km vor mir, laut Planung noch maximal 10h Fahrzeit. Die Gedanken weichen, der Blick geht auf den Puls. Halte dich an den Puls. Fahr dich nicht tot. Knapp unterhalb der aeroben Schwelle ist die Ansage des inneren Tempomachers. Es gelingt einigermaßen. Ich fühle mich gut. Man sieht seine Atemluft. Die Luft ist kalt. Die Stimmen verstummen. Es atmet nur noch. Der eine mehr, der andere weniger.</p>
<div id="attachment_313" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11980046.jpg"><img class="size-full wp-image-313" title="Der Kühtaisattel... woher der Name wohl kommt" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11980046.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Der Kühtaisattel... woher der Name wohl kommt" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Der Kühtaisattel... woher der Name wohl kommt (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Die Sonne kommt hervor. Sie blendet. Die Brille beginnt anzulaufen. Ich sehe nichts mehr, muss sie ein wenig vorrücken &#8211; da blendet aber die Sonne. Ein Teufelskreis. Der Kühtai macht seinem Namen alle Ehre: die ersten Kühe stehen am Rand. Oberhäuptling der fünf Kühe macht kräftig &#8222;Muuuuuuuhhhhhh&#8220; &#8211; im Prinzip antwort jeder Fahrer mit einem kräftigen &#8222;Muuuhhh&#8220; <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Das war er, der Beweis: es handelt sich tatsächlich um über 4.000 Bekloppte, die sich früh morgens bei 4°C einen Berg hochquälen. Und ich mitten drin. Was für ein Gefühl.<br />
Ich höre Musik. Wir kommen am Stausee vorbei. In der nächsten Kurve steht ein RedBull-Fahrzeug. Die Lautsprecher sind schlecht, aber der Takt ist super. Wie von allein fahren die Beine im Takt &#8211; herrlich. Dann das Schild &#8222;Willkommen im Kühtai&#8220;. Angekommen? Nein, denn nach der Kurve tut sich nochmals eine Gerade zu einer kleinen Wand auf. Zuschauer bevölkern den Straßenrand. Es wird laut&#8230; ich rolle über die Zeitmatte und die erste Labestation ist erreicht. Ich habe einen strickten Plan erhalten. Lediglich Wasser auffüllen. Eine Flasche leer, die zweite im Prinzip auch &#8211; alles im Plan, für mich schlechten Trinker (und das bei diesen eisigen Temperaturen).</p>
<div id="attachment_312" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11978505.jpg"><img class="size-full wp-image-312" title="Neben Kühen gibt's aber auch Pferde am Kühtai" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11978505.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Neben Kühen gibt's aber auch Pferde am Kühtai" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Neben Kühen gibt&#039;s aber auch Pferde am Kühtai (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Auf geht&#8217;s in die Abfahrt nach Kematen. Lass es rollen, verpass den Anschluss nicht, aber nutze die Zeit zur Erholung. Iss! Alles erledigt. Knapp 30 Minuten später rollen wir aus der Abfahrt. Wieder Zuschauer am Rand&#8230; Die Sonne geht über Innsbruck auf&#8230; es scheint doch ein schöner Tag zu werden &#8211; zumindest, was das Wetter angeht. Den Rest&#8230; abwarten. Im Kreisverkehr geht&#8217;s weg nach Innsbruck. Ich habe eine große Gruppe. Gut für diese oft gegenwindlastige Strecke. Man wechselt sich ab. Und schon ist Innsbruck erreicht, wo es direkt zum Brenner geht.</p>
<p>Der Anfang ist mit das steilste Stück des Brenners. Die Gruppe rollt hinauf. Schienen&#8230; wir passieren sie&#8230; wir, d.h. die ersten 5-10 Leute der Gruppe. Dann kracht es. Keiner von uns schaut zurück. Nur gut, sonst hätten wir uns vermutlich auch noch hingelegt. Die Schienen stoppten also einige. Man wechselte sich wieder ab mit der Führungsarbeit. Das Tempo stieg an, die Sonne ebenfalls. Die Armlinge konnten runter, die Windweste geöffnet.<br />
Mühlbachl, Matrei, Steinach&#8230; es war kurz vom Mittag. Die Anwohner waren unterwegs, die Touristen saßen in den Cafés. Und dann kamen wir und surrten an ihnen vorbei. Die Stimmung war genial &#8211; sehr beeindruckend. Immer wieder ein &#8222;Hopp, hopp, hopp!&#8220;&#8230; &#8222;Sehr gut&#8230; stark&#8220;&#8230; &#8222;Alléz alléz alléz&#8220; &#8211; das geht runter wie Öl. Und da war er, der flachste &#8222;Gipfel&#8220; der vier, der Brenner. Die Labestation glich einem Schlachtfeld&#8230; überall Bananenschalen, Becher, Müll&#8230; ich schnell an die Box, beiden Flaschen mit Wasser auffüllen, drei halbe Bananen greifen und weiter.<br />
Italien&#8230; schön warm, war es, aber für die Abfahrt kamen die Armlinge hoch. Zwei Banane reingedrückt, die andere in die Trikottasche gedrü&#8230; zermatscht. Egal &#8211; der Wille zählt. Die Powerbar Riegel ließen sich schwer essen. Sie schienen kurz vom Gefrierpunkt zu sein &#8211; fuhr ich zu schnell? So hart habe ich sie noch nicht erlebt. Hinunter ging es nach Sterzing.</p>
<div id="attachment_306" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11942386.jpg"><img class="size-full wp-image-306" title="Perfektes Wetter - Glück gehabt, wie wir heute wissen" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11942386.jpg?w=640&#038;h=425" alt="Perfektes Wetter - Glück gehabt, wie wir heute wissen" width="640" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Perfektes Wetter - Glück gehabt, wie wir heute wissen (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_301" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11927813.jpg"><img class="size-full wp-image-301" title="Lange Handschuhe in der Mittagszeit, ja das passt" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11927813.jpg?w=640&#038;h=425" alt="Lange Handschuhe in der Mittagszeit, ja das passt" width="640" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Handschuhe in der Mittagszeit, ja das passt (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>In Sterzing rechts weg&#8230; der Abzweig zum Jaufenpass. Die Armlinge gingen wieder runter. Es war&#8230; warm&#8230; angenehm warm. Die Beine funktinierten. Ich fühlte mich gut&#8230; richtig gut. Ich begann zu rechnen. 11h sollte machbar sein, realistische Einschätzung. Aber, Martin&#8230; du weißt nicht, wie es dir am Jaufenpass und dem 30km langen Timmelsjoch geht. Dran bleiben. Beißen. Kämpfen. Und so war ich im unteren Bereich des Jaufenpasses angekommen. Im Wald war es angenehm. Die Sonne brannte hier nicht, aber die Steigung begann sich in den Beinen bemerkbar zu machen. Immer wieder ging der Blick auf den Puls, die Atmung&#8230; das Tempo. Es ging&#8230; es war schwer, aber es ging. Da, ein Hirsch im Wald&#8230; haben wir ihn mit den surrenden Ketten verschreckt? Jedenfalls schien er zu flüchten&#8230; mit seinem imposanten Geweih.</p>
<div id="attachment_305" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11940414.jpg"><img class="size-full wp-image-305" title="Kauen kauen kauen!" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11940414.jpg?w=640&#038;h=962" alt="Kauen kauen kauen!" width="640" height="962" /></a><p class="wp-caption-text">Kauen kauen kauen! (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_308" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11965719.jpg"><img class="size-full wp-image-308" title="Telefonisch wurde mitgeteilt, wo man auf der Radtour reingeraten war ;-)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11965719.jpg?w=640&#038;h=962" alt="Telefonisch wurde mitgeteilt, wo man auf der Radtour reingeraten war ;-)" width="640" height="962" /></a><p class="wp-caption-text">Telefonisch wurde mitgeteilt, wo man auf der Radtour reingeraten war <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_303" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929151.jpg"><img class="size-full wp-image-303" title="Die Labestation am Jaufenpass: Anfahren am Berg und noch ca. 1.000m bis zur Passhöhe" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929151.jpg?w=640&#038;h=425" alt="Die Labestation am Jaufenpass: Anfahren am Berg und noch ca. 1.000m bis zur Passhöhe" width="640" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Die Labestation am Jaufenpass: Anfahren am Berg und noch ca. 1.000m bis zur Passhöhe (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_299" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11921039.jpg"><img class="size-full wp-image-299" title="Das Restaurant Jaufenhaus - aber keiner von uns kehrte ein" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11921039.jpg?w=640&#038;h=425" alt="Das Restaurant Jaufenhaus - aber keiner von uns kehrte ein" width="640" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Das Restaurant Jaufenhaus - aber keiner von uns kehrte ein (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Das Dörfchen Calice ist erreicht. Doch das Ende des Jaufenpasses noch lange nicht. Wieder ging es in den Wald&#8230; es wurde gefühlt steiler. Der kleine Hunger kam. Obwohl in jeder Abfahrt ein Riegel dran glauben musste und im Anstieg ein Gel kam. Jetzt anhalten? Der Wald öffnet sich, ich sehe die Labestation. Jetzt anhalten geht nicht. Ich komme hier nicht wieder los, ich verliere unnötig Zeit. Doch was war letztens mit dem Hungerast? Hat der dich nicht aus der Bahn geworfen? Ja, hat er&#8230; aber es muss jetzt so sein&#8230;</p>
<p>Die Labestation erreicht. Wasser nachfüllen, eine leichte Apfelschorle machen. Kurze Erholungspause gönnen. Mir reicht man eine Cola, die ich dankend annehme&#8230; leer. Man reicht mir ein RedBull&#8230; ich nehme es&#8230; überlege kurz&#8230; überlege länger&#8230; und stelle es bei Seite. Das könnte jetzt meinen Magen durcheinander bringen &#8211; Finger davon lassen. Nimm nur das, was du sonst auch kennst. Weiter geht&#8217;s. Anfahren im Anstieg kann schwer sein &#8211; vor mir stürzt bei diesem Versuch gleich einer&#8230; kippt einfach um. Ich bekomme es hin und rolle&#8230; mehr oder weniger. Die letzten Meter bis zur Passhöhe&#8230; herrlich&#8230; dieser Blick nach St. Leonhard runter. Man hat uns vor der Abfahrt gewarnt: Längsrillen, relativ schlechter Zustand der Straße. Ich werde von vielen überholt. Vor jeder Kurve der Schulterblick, ob da nicht noch einer kommt. Ich schließe mich zwei weiteren langsamen Abfahrern an. Wir rollen gemeinsam ins Tal&#8230; Höhenmeter für Höhenmeter. Die Längsrillen sind da&#8230; es rupft am Rad&#8230; vorn wie hinten&#8230; es war die richtige Entscheidung langsamer zu fahren &#8211; in erster Linie willst du ankommen. In der Abfahrt verlorene Zeit kannst&#8230; könntest du immer noch im nächsten Anstieg rausfahren.</p>
<div id="attachment_310" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11974325.jpg"><img class="size-full wp-image-310" title="Panorama am Jaufenpass" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11974325.jpg?w=640&#038;h=228" alt="Panorama am Jaufenpass" width="640" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Panorama am Jaufenpass (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_315" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11991582.jpg"><img class="size-full wp-image-315" title="Der höchste Punkt zum Jaufenpass" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11991582.jpg?w=640&#038;h=258" alt="Der höchste Punkt zum Jaufenpass" width="640" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Der höchste Punkt zum Jaufenpass (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Es wird wärmer, fast heiß. St. Leonhard ist bekannt für die doch recht hohen Temperaturen. Der Puls sinkt &#8211; fein. Nur zum Essen komme ich nicht wirklich. Zu riskant bei den Bedingungen. Verschieben wir die Energiegewinnung auf den nächsten Anstieg.</p>
<p>St. Leonhard, das Ende des Jaufenpasses&#8230; der Anfang vom Timmelsjoch. Die Rechnerei beginnt erneut. Für die Abfahrt vom Timmelsjoch rechne ich grob mit 30 Minuten, blieben für den Anstieg gute 2,5h. Nein&#8230; das kann nicht sein, oder? Schaff ich das? Wobei&#8230; das wäre für eine 10er Zeit. Die 11er scheint mir &#8222;relativ&#8220; sicher &#8211; sofern keine Panne folgt, kein Sturz oder sonstwas. Aber die 10h-Marke&#8230; das wär&#8217;s doch. Jetzt will ich&#8217;s aber auch wissen. Zumal im Vorfeld doch relativ viele der Meinung waren, dass ich eine Sub10 schaffe &#8211; nur ich war anderer Meinung bzw. habe gezweifelt. Und schon war ich im Anstieg zum Timmelsjoch.</p>
<div id="attachment_296" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11897776.jpg"><img class="size-full wp-image-296" title="Ein Blitz im Tunnel - war ich erschrocken" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11897776.jpg?w=640&#038;h=425" alt="Ein Blitz im Tunnel - war ich erschrocken" width="640" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Blitz im Tunnel - war ich erschrocken (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Gleich zu Beginn anhalten, die langen Handschuh gegen kurze tauschen und Nahrung aufnehmen. Weiter geht&#8217;s. Aus Erzählungen wusste ich, dass es sich bis Moos relativ gut fahren lässt, es dann jedoch eine Stufe härter wird. Einfahren in Moos, an der Mauer vorbei und da sind sie&#8230; die ersten Kehren, deren Anblick die Muskelfasern beeindruckt, was diese mit einem Zusammenziehen klar machen. Ich beginne ernsthaft zu schwitzen, entscheide mich jedoch alles so zu lassen, denn die Kälte wird kommen &#8211; bestimmt. Immer häufiger stehen Fahrer am Rand, erledigen ihre Geschäfte oder versuchen sich auch einfach zu erholen. Man rollt an den feinsten Rennmaterialien vorbei &#8211; es gibt so einige Hersteller, die es einfach verstehen ein hervorragendes Design zu zaubern: Pinarello zum Beispiel. So fuhr ich eine Weile hinter zwei älteren Herren her, die beide auf einem Pinarello Dogma 60.1 saßen, eins weiß/blau, das andere weiß/signalrot. Doch dann besann ich mich meiner Ziele und ich &#8222;stürme&#8220; vorbei. Es ist soweit, ich bin besessen. Besessen von der Vorstellung anzukommen, die Sub11 zu packen und vielleicht sogar die Sub10. So schraube ich mich Kurve um Kurve, Höhenmeter um Höhenmeter nach oben, vorbei an fluchenden, hechelnden und auch wütenden Fahrern. Ich lasse mich nicht beirren. Der Blick immer wieder zum Puls, dem Tempo, der Zeit und der Steigung &#8211; nur nicht übertreiben, jetzt so kurz vorm Schluss&#8230; vorm Ziel&#8230; vorm Traum.</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11932591.jpg"><img class="size-full wp-image-304" title="Die Labestation Schönau kommt bestimmt bald." src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11932591.jpg?w=640&#038;h=960" alt="Die Labestation Schönau kommt bestimmt bald." width="640" height="960" /></a><p class="wp-caption-text">Die Labestation Schönau kommt bestimmt bald. (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Hinter der Kurve erscheint die Labestation Schönau. Wie gewohnt ist das Ziel auch hier: Wasser und Bananen. In wenigen Minuten ist alles erledigt. Noch schnell ein kurzer Blick auf die andere Seite des Tales, wo sich das Timmelsjoch erhebt. Gigantisch, dieser Anblick. Doch noch bevor ich länger darauf schauen kann und womöglich noch Angst bekomme, rolle ich schon wieder. Ich überquere die Timmelsjochbrücke&#8230; ab hier wird&#8217;s nochmal hart&#8230; knackig hart&#8230; oder auch einfach nur steil. Jeder Meter tut weh. Die Waden zwicken, die Oberschenkel zwacken und der Nacken scheint angespannt. Der Kopf geht samt Blick nach unten&#8230; es gibt keinen Blick zur Seite oder nach oben, denn es gibt nur noch mich, mein Rad und den Asphalt. Im Kopf spielt sich ein Kopfkino ab. Es schießen mir Dinge durch den Kopf&#8230; ich denke an meine Trainingseinheiten&#8230; und lenken, die Kehre kommt&#8230; meine Eltern&#8230; meine Freunde&#8230; meine Trainingskollegen&#8230; gefolgt vom Griff zur Wasserflasche, nimm zwei drei Schluck&#8230; an all diejenigen, die in den letzten Monaten zurückstecken mussten, es einfach getan haben ohne zu meckern&#8230; und dennoch an mich geglaubt haben&#8230; mich unterstützt und bekräftigt haben&#8230; und wieder lenken, die Pedalerie arbeitet wie ein Uhrwerk&#8230; der Hubschrauber taucht auf, mein Blick löst sich vom Asphalt und ich erblicke neben dem Hubschrauber den wunderschönen Blick. Der Hubschrauber dreht ab und mein Blick geht wieder zum Asphalt. Das Kopfkino breche ich ab&#8230; meine Augen werden feucht &#8211; auch hier kann ich es nicht gebrauchen. Aber genau diese Gedanken aus dem Kopfkino sind es, die mich nun antreiben. Meter für Meter&#8230; Von der Timmelsjochbrücke sind es noch knapp 10km bis zur Passhöhe.</p>
<div id="attachment_297" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11908772.jpg"><img class="size-full wp-image-297" title="Im Hintergrund eine der vier Trikotleinen am Timmelsjoch" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11908772.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Im Hintergrund eine der vier Trikotleinen am Timmelsjoch" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Im Hintergrund eine der vier Trikotleinen am Timmelsjoch (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Ich kenne die Stelle, an denen die ersten Trikots auf der Leine kommen und da ist sie auch schon, die erste Leine von vier. Ein Ruck durchzieht meinen Körper. Ich fahre außen in den Kehren, wähle bewusst den längeren Weg um evtl. ein klein wenig verschaufen zu können, nur nicht zu viel drücken oder ziehen. Bald kommt die zweite Leine mit Trikots&#8230; allerdings zieht es sich&#8230; mit dem Auto war es schneller. Ich schalte zwei Gänge runter und gehe aus dem Sattel. Nur gut, dass ich nach unten schaue&#8230; so verbissen wie ich aussehen mag, sollte mich niemand sehen. Ich habe mich selbst noch nicht so erlebt. Ich weiß, dass ich kämpfen kann und ich weiß auch, dass ich ehrgeizig bin. Aber diese Kombination hier aus kalkuliertem Kampfgeist und Konzentration auf das Wesentliche&#8230; eine neue Erfahrung für mich. Ich setze mich wieder und schalte auf der 28er Pizzablech. Durchatmen. Der Rhythmus ist wieder da &#8211; es läuft. Die zweite Trikotleine passiere ich soeben. Auch hier stehen Zuschauer am Rand, vermutlich sind es Mitglieder der Teams anderer Fahrer. Es scheint sie aber nicht zu stören oder davon abzuhalten mich anzufeuern. Ich zeige darauf keine Reaktion, ich sauge lediglich die Motivation auf &#8211; das brauche ich und fühlt sich wie Super Plus an. Ich passiere noch die beiden verbleibenden Trikotleinen&#8230; mal im Sitzen, mal im Wiegetritt&#8230; mal ruhig atmend, mal ordentlich pumpend. Der Puls geht nicht mehr wirklich hoch &#8211; ist mein Herz am Ende? Dann heißt es jetzt zurückhalten. Gleich bist du oben&#8230; oben heißt auch fast am Ziel&#8230; also komm&#8230; quäl dich kontrolliert hoch.<br />
Und da ist auch schon der Tunnel, in den ich einbiege. Ab hier sind es noch ca. 3 km, wenn ich mich nicht irre&#8230; es spielt keine Rolle. Symbolisch ist das Licht am Ende des 400m langen Tunnels. Die Öffnung wird größer&#8230; und die Welt hat mich wieder. Die letzten Meter geht es relativ flach auf die Passhöhe.</p>
<div id="attachment_307" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11957530.jpg"><img class="size-full wp-image-307" title="Die letzten Meter des Timmelsjoch schmerzen" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11957530.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Die letzten Meter des Timmelsjoch schmerzen" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Die letzten Meter des Timmelsjoch schmerzen (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_314" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11982200.jpg"><img class="size-full wp-image-314" title="Das Timmelsjoch und ich... wir werden noch Freunde" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11982200.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Das Timmelsjoch und ich... wir werden noch Freunde" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Das Timmelsjoch und ich... wir werden noch Freunde (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_311" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11975957.jpg"><img class="size-full wp-image-311" title="2.509m hoch, ca. 1.700Hm auf 31km: Timmelsjoch" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11975957.jpg?w=640&#038;h=426" alt="2.509m hoch, ca. 1.700Hm auf 31km: Timmelsjoch" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">2.509m hoch, ca. 1.700Hm auf 31km: Timmelsjoch (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Am Timmelsjoch sitzt wohl eine Schulfreundin aus der 4. Klasse&#8230; Jahre ist es her&#8230; halte die Augen offen&#8230; Auf der Mauer sitzen Fans und feuern jeden an. Und siehe da, ich erspähe die Schulfreundin und winke ihr solange, bis ich ihrem Gesichtsausdruck entnehme, dass sie mich erkannt hat. Wie geil ist das denn? Ich muss erst den Ötztaler fahren, um sie nach 15 Jahren wieder zu sehen!? Verrückte Welt. Windweste zu, Armlinge hoch und ab in die Abfahrt. Aufpassen auf die Kühe, Schafe und Ziegen. Doch heute zum Glück nichts von all dem zu sehen&#8230; oder ich bin zu schnell. Es wird frisch&#8230; der Wind bläst ordentlich entgegen. Vermutlich heißt die Ecke kurz vorm Gegenanstieg zur Mautstation gerade deshalb Windeck&#8230; doch ich habe keine Zeit länger darüber nachzudenken. Die Zeit sitzt mir im Nacken. Die Sub11 habe ich, doch was macht die Sub10. Ich hämmere auf dem großen Blatt in den Gegenanstieg. Schalte Stück für Stück runter, sobald die Beine drohen komplett zu zumachen. Es ist irgendwie ein irres Gefühl bis an die Krampfgrenze zu fahren und sich so zu kontrollieren, dass es nicht zum Krampf kommt. Die Kraft lässt nach. Diese paar Höhenmeter sind wie Parasiten, die mir die letzten Kraftkörner rausziehen. Es schmerzt, es brennt&#8230; da sind meine Eltern im Kopfkino&#8230; und es rollt. An der Mautstation vorbei geht&#8217;s ins Tal. Bergab ist keine Erholung abgesagt. Es zählt die Zeit. In wenigen Minuten bin ich im Ziel, also gib alles. Der Wind ist fies, es ist hart. Wir sind zu viert und versuchen uns so gut es geht in der Führung abzuwechseln. Keiner von uns ist noch richtig fit &#8211; man sieht und spürt es. Die letzten Kehren der Abfahrt. Jetzt nur keinen Fehler machen, auf jeden Fall hochkonzentriert bis zum Ziel und auch noch nach der Ziellinie.<br />
Dann kommen die allerletzten Höhenmeter für heute. Es sind vielleicht 20 oder 30, ich weiß es nicht&#8230; aber versuche die einfach wegzudrücken. Es gelingt, obgleich alle Muskeln melden, dass es nicht platt war. Zu zweit fliegen wir nach Sölden ein. Die Hauptstraße ist frei, Zuschauer links und rechts. Ich fahre nochmal vor, muss dann aber den Mitstreiter vorbei lassen &#8211; ich bin am Ende&#8230; körperlich, moralisch&#8230; einfach am Ende. Wir biegen rechts ab, über die Brücke und da ist es, das Ziel&#8230; der Zielbogen. Ich reiße verhalten meine Arme nach oben und freue mich&#8230; zumindest innerlich, denn äußerlich bin ich zu keiner Mimik oder Gestik im Stande. Der Moderator sagt etwas von &#8222;&#8230; 9h58min und damit unter 10 Stunden&#8230; hervorragend&#8230;&#8220;</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11969763.jpg"><img class="size-full wp-image-309" title="Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11969763.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben (Foto: sportograf.com)</p></div>
<div id="attachment_298" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11912928.jpg"><img class="size-full wp-image-298" title="Das Ziel: die Erleichterung sieht man mir an... teilweise ;-)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11912928.jpg?w=640&#038;h=426" alt="Das Ziel: die Erleichterung sieht man mir an... teilweise ;-)" width="640" height="426" /></a><p class="wp-caption-text">Das Ziel: die Erleichterung sieht man mir an... teilweise <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  (Foto: sportograf.com)</p></div>
<p>Ich steige vom Rad, atme tief durch und nicke freundlich zum Bock, als ich es an die Hauswand stelle. Ich laufe&#8230; oder krauche&#8230; jedenfalls bewege ich mich zum Verpflegungsstand, an dem ich mich gleich mal mit der linken Hand fest verankert habe um mit der rechten ein Kuchenstück nach dem anderen einzuwerfen. Nach dem gefühlten 15. Stück hole ich den Bock und rolle heim.</p>
<p>Offiziell bestätigt wird mir eine Zeit von <a title="trainingstagebuch: 29.08.10" href="http://trainingstagebuch.org/workouts/show/478457" target="_blank">10h4min</a>. So geht dann ein Tag zu Ende, den ich auf keinen Fall vermissen möchte. Und bevor die Frage kommt, ob ich mir diese Qual noch einmal antun würde, möchte ich antworten mit: ich habe einen Traum. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nur zwei Tage später sah es in Obergurgl am Timmelsjoch so aus (man, hatten wir ein Glück mit dem Wetter):</p>
<div id="attachment_316" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/100831_obergurgl.jpg"><img class="size-full wp-image-316" title="Obergurgl am 31.08.2010" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/100831_obergurgl.jpg?w=640&#038;h=512" alt="Obergurgl am 31.08.2010" width="640" height="512" /></a><p class="wp-caption-text">Obergurgl am 31.08.2010</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/288/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=288&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Martin</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929111.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Die ersten Kilometer von Sölden hinunter nach Ötz</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11980046.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Der Kühtaisattel... woher der Name wohl kommt</media:title>
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			<media:title type="html">Neben Kühen gibt&#039;s aber auch Pferde am Kühtai</media:title>
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			<media:title type="html">Perfektes Wetter - Glück gehabt, wie wir heute wissen</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11927813.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Lange Handschuhe in der Mittagszeit, ja das passt</media:title>
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			<media:title type="html">Kauen kauen kauen!</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11965719.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Telefonisch wurde mitgeteilt, wo man auf der Radtour reingeraten war ;-)</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11929151.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Die Labestation am Jaufenpass: Anfahren am Berg und noch ca. 1.000m bis zur Passhöhe</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11921039.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Das Restaurant Jaufenhaus - aber keiner von uns kehrte ein</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11974325.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Panorama am Jaufenpass</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11991582.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Der höchste Punkt zum Jaufenpass</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11897776.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Ein Blitz im Tunnel - war ich erschrocken</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11932591.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Die Labestation Schönau kommt bestimmt bald.</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11908772.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Im Hintergrund eine der vier Trikotleinen am Timmelsjoch</media:title>
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			<media:title type="html">Die letzten Meter des Timmelsjoch schmerzen</media:title>
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		<media:content url="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/sportograf-11982200.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">Das Timmelsjoch und ich... wir werden noch Freunde</media:title>
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			<media:title type="html">2.509m hoch, ca. 1.700Hm auf 31km: Timmelsjoch</media:title>
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			<media:title type="html">Zielankunft, die Arme gingen noch nach oben</media:title>
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			<media:title type="html">Das Ziel: die Erleichterung sieht man mir an... teilweise ;-)</media:title>
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			<media:title type="html">Obergurgl am 31.08.2010</media:title>
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		<title>Startunterlagen und der Respekt vorm Berg</title>
		<link>http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/27/startunterlagen-und-der-respekt-vorm-berg/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 18:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alpen]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit 10Uhr konnte man sich nun heute die Startunterlagen abholen. Abgesprochen war, dass wir um 10Uhr loslaufen. Doch um 10:45Uhr war beim Kollegen niemand im Zimmer, alles verrammelt. Ich ahnte schon, wo er ist &#8211; doch dazu später mehr. Wir &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/27/startunterlagen-und-der-respekt-vorm-berg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=276&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 10Uhr konnte man sich nun heute die Startunterlagen abholen. Abgesprochen war, dass wir um 10Uhr loslaufen. Doch um 10:45Uhr war beim Kollegen niemand im Zimmer, alles verrammelt. Ich ahnte schon, wo er ist &#8211; doch dazu später mehr.</p>
<div id="attachment_281" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0580.jpg"><img class="size-full wp-image-281" title="Ausgabe der Startunterlagen" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0580.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Ausgabe der Startunterlagen" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ausgabe der Startunterlagen</p></div>
<p>Wir sind also zu dritt in die Tennishalle. Vorbei an vielen schicken ausgestellten neuen und alten Rennrädern. Das ist was fürs Auge &#8211; herrlich. Wenn man auch überlegt, mit was für Gefährten die Leute früher über die wesentlich schlechter ausgebauten Pässe gefahren sind&#8230; da können wir heute mit unseren leichtgewichtigen Kohlefaserprinnten einpacken.</p>
<div id="attachment_282" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0581.jpg"><img class="size-full wp-image-282" title="Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseeums" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0581.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseeums" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseeums</p></div>
<p>Die Startunterlagen waren nach wenigen Minuten in Sack und Tüten. Als wir gehen wollten&#8230; erspähten wir den Kollegen, der um 10 Uhr und 10:45 Uhr nicht da war. Er meinte &#8222;&#8230; ich musste nochmal an den Rettenbachferner&#8230;&#8220; und ich sagte nur so &#8222;Wusste ich es doch, dass du es nicht lassen kannst <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> &#8222;. In der Abfahrt hatte er noch einen Platten am Vorderrad, aber alles überstanden.</p>
<p>Zurück in der Unterkunft ging es dann los zum Timmelsjoch&#8230; mit dem Auto versteht sich. Das Mistwetter hier war dazu einfach perfekt. Im Prinzip hat man nüscht gesehen. Die Radler, die noch unterwegs waren, schienen mir&#8230; wie soll ich sagen&#8230; mir wäre das nix gewesen, bei dem starken Regen und dem Wind. Nach der Mautstation, kurz vor der Passhöhe mussten wir dann anhalten. Auf uns kamen die Kühe zugestürmt, die vermutlich ins etwas wärmere Tal wollten. Im Auto sitzend bekommt man nur ein bisl Angst&#8230; wenn das am Sonntag passiert&#8230; also rein gewichtstechnisch bin ich diesen Viechern aber total unterlegen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Weiter ging&#8217;s auf der italienischen Seite. Bergab im Auto konnte man nur Näherungsweise eine Vorstellung bekommen. Im Tal angekommen, gab es beim Brückenwirt eine total leckere Pizza. Frisch gestärkt ließen wir den Jaufen nun doch sein und nahmen direkt das Timmelsjoch wieder in Angriff.</p>
<div id="attachment_283" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0582.jpg"><img class="size-full wp-image-283" title="Das Timmelsjoch - aus meiner Sicht: The Wall" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0582.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Das Timmelsjoch - aus meiner Sicht: The Wall" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Das Timmelsjoch - aus meiner Sicht: The Wall</p></div>
<div id="attachment_280" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0586.jpg"><img class="size-full wp-image-280" title="Da oben geht's hin" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0586.jpg?w=640&#038;h=853" alt="Da oben geht's hin" width="640" height="853" /></a><p class="wp-caption-text">Da oben geht&#039;s hin</p></div>
<p>Wie soll ich sagen&#8230; ich versuche die Auffahrt mal in ein paar wenigen Worten zusammenzufassen: beeindruckend, erschreckend, grandios, beängstigend&#8230; ich glaube die treffen meine Gefühlswelt ganz gut. Von der Labestation in Schönau kann man sehr gut auf die Serpentinen blicken, die einem dann noch bevorstehen. So im Nachhinein hätte ich mir das glaube nicht ansehen sollen&#8230; es ist einfach nur eine Wand, in die man einen Weg gemeiselt hat. Nunja, wir sind also wieder auf die Passhöhe. Das Wetter hatte sich inzwischen gebessert und die Sonne war zu sehen. Herrliche Blicke in die Alpen. Heute hatte ich noch Zeit und Kraft dafür, am Sonntag werde ich wohl keinen Blick dafür übrig haben &#8211; wie ich mich kenne, werde ich zu kämpfen haben, dass dafür keine Kraft, Zeit u.ä. verfügbar sein werden.</p>
<div id="attachment_284" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0583.jpg"><img class="size-full wp-image-284" title="Laut Plan kommen wir da hoch..." src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0583.jpg?w=640&#038;h=853" alt="Laut Plan kommen wir da hoch..." width="640" height="853" /></a><p class="wp-caption-text">Laut Plan kommen wir da hoch...</p></div>
<div id="attachment_285" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0584.jpg"><img class="size-full wp-image-285" title="... können bei gutem Wetter auch den Blick genießen..." src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0584.jpg?w=640&#038;h=480" alt="... können bei gutem Wetter auch den Blick genießen..." width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">... können bei gutem Wetter auch den Blick genießen...</p></div>
<div id="attachment_286" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0585.jpg"><img class="size-full wp-image-286" title="... wobei es fraglich ist, ob bei dem Anstieg Zeit zum &quot;Rumgucken&quot; bleibt." src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0585.jpg?w=640&#038;h=480" alt="... wobei es fraglich ist, ob bei dem Anstieg Zeit zum &quot;Rumgucken&quot; bleibt." width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">... wobei es fraglich ist, ob bei dem Anstieg Zeit zum &quot;Rumgucken&quot; bleibt.</p></div>
<p>Die Abfahrt war dann ziemlich rasant, was sie wohl auch mit dem Rad wird. Vor der Mautstation kommt nochmal ein giftiger Gegenanstieg, der wohl noch mal einige Schmerzen verursachen wird. Nach der Mautstation geht&#8217;s eigentlich fast nur noch bergab, bis auf den kleinen Anstieg kurz vor Sölden, der hoffentlich nicht zum Genickbrecher wird.</p>
<p>Beunruhigend sind die Wettervorhersagen. Die Wetterberichte sind sich nicht einig. Der eine spricht von Regen, der ander von Schnee ab 2.300m Höhe und der nächste schreibt von 5h Sonnenscheindauer ohne Regen. Wenn ich wählen dürfte: letztere Variante, ganz klar.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=276&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Martin</media:title>
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			<media:title type="html">Ausgabe der Startunterlagen</media:title>
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			<media:title type="html">Ausstellung des Deutschen Fahrradmuseeums</media:title>
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			<media:title type="html">Das Timmelsjoch - aus meiner Sicht: The Wall</media:title>
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			<media:title type="html">Da oben geht&#039;s hin</media:title>
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			<media:title type="html">Laut Plan kommen wir da hoch...</media:title>
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			<media:title type="html">... können bei gutem Wetter auch den Blick genießen...</media:title>
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		<title>Gemeinsam sind wir stark</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte heute mein Kollege und ein weitere Fahrradkollege ankommen. Mein Kollege traf bereits gestern ein, zu meinem Erstaunen. Und heute dann wie geplant der zweite, allerdings mit 1h Verspätung. Wir hatten aber trotz des super Wetters mit unserer kurzen &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/26/gemeinsam-sind-wir-stark/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=274&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sollte heute mein Kollege und ein weitere Fahrradkollege ankommen. Mein Kollege traf bereits gestern ein, zu meinem Erstaunen. Und heute dann wie geplant der zweite, allerdings mit 1h Verspätung. Wir hatten aber trotz des super Wetters mit unserer kurzen Ausfahrt gewartet. Letztendlich ging es dann mit den fast letzten Sonnenstrahlen im Tal los&#8230; also so gegen 17 Uhr.</p>
<p>Ich war der Guido&#8230; also der Typ, der heute ansagen durfte, wo es langgeht. Ich durfte mir schon anhören &#8222;Du schickst uns doch dort hin, wo du uns gleich stehen lassen kannst&#8230; an irgendeinen Berg&#8230;&#8220;. Ganz so falsch sollten sie nicht liegen, aber das liegt eher daran, dass ja hier nur Berge sind, also was sollte ich anderes machen <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Ich führte sie hinauf nach <a title="Vent" href="http://www.vent.at/" target="_blank">Vent</a> &#8211; das schien mir relativ vernünftig. Ich kannte die Strecke ja vom Montag und wusste, was auf mich zukommen würde. So konnte ich es ruhig angehen lassen&#8230; naja&#8230; ruhiger &#8211; sprechen wir nicht gleich von ruhig.</p>
<p>Zu dritt fahren macht einfach mehr Spaß als allein. Wir sind auch zusammen geblieben, sehr fein. Angekommen in Vent auf 1.900m Höhe gab es eine kurze Ansage &#8222;Eine Minute Pause, dann geht&#8217;s zurück.&#8220;. An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass diese Ansage nicht von mir kam! Und schon ging es wieder zurück. Und weil ich bergauf der Guido war, durfte ich es auch gleich bergab sein.</p>
<p>Bergab&#8230; ich der Guido&#8230; wie mies. Die anderen wiegen 10 bis 20kg mehr als ich. Was heißt das in der Abfahrt? Die beiden rollen und ich muss kurbeln wie ein Weltmeister. Pff&#8230; Dennoch fühlte ich mich heute ein ganzes Stück besser als am Montag. Ein klein wenig hat sich das auch in den <a title="trainingstagebuch: 26.08.10" href="http://trainingstagebuch.org/workouts/show/476236" target="_blank">Zahlen zur heutigen Runde</a> abbilden lassen.</p>
<p>Irgendwann kamen wir dann doch im Tal an und rollten noch fein durch Sölden zurück. Heute waren extrem viele Radfahrer unterwegs. Das bezeugte selbst unsere Hausgastgeberin mit Entsetzen &#8222;Hier sind heute mehr Radfahrer unterwegs gewesen als Autofahrer&#8230;&#8220; (den österreicher Dialekt bekomme ich hier nicht abgebildet <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  ).</p>
<p>Unser letztes Teammitglied sollte eigentlich morgen ankommen&#8230; sollte&#8230; ist aber dann doch schon heute abend an unserer Zimmertür gewesen. Tja&#8230; so ist das mit der Planung.</p>
<p>Da das Wetter morgen nicht so prickelnd werden soll, wollen wir morgen die Startunterlagen organisieren und uns dann zum <a title="wiki: Jaufenpass" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jaufenpass" target="_blank">Jaufenpass</a> und <a title="wiki: Timmelsjoch" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Timmelsjoch" target="_blank">Timmelsjoch</a> machen&#8230; mit dem Auto, wohlbemerkt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/274/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/274/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=274&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Der Gletscher ruft</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich letztes Jahr das erste Mal in den Alpen war, wurde ich nach dem Timmelsjoch noch zum Rettenbachferner gejagt. Damals war für mich erstaunlich, dass ich das gemacht habe. Es war der Antrieb, der mich hochjagte. Der Antrieb wurde &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/24/der-gletscher-ruft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=264&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich letztes Jahr das erste Mal in den Alpen war, wurde ich nach dem Timmelsjoch noch zum Rettenbachferner gejagt. Damals war für mich erstaunlich, dass ich das gemacht habe. Es war der Antrieb, der mich hochjagte. Der Antrieb wurde ausgelöst an der Mautstation. Hat man diese auf ca. 2.000m Höhe passiert, eröffnet sich der Blick zum Gletscher. Diesen hat man fortan vor Augen.</p>
<p>Gestern hatte ich nach 2 km abgebrochen, es schien mir ein wenig zu viel gewollt und die Woche wird noch hart genug. Und heute sollte das Wetter eigentlich zu 90% regnerisch sein. Aufgewacht gegen 8 Uhr und festgestellt &#8222;japp, der Wetterbericht stimmt&#8220; und mich gleich wieder hingelegt &#8211; ich habe ja auch bisl Urlaub. So gegen 10 Uhr begann es sich aufzulockern und meine Stimmung stieg &#8211; vielleicht konnte ich ja heute doch noch eine Runde drehen. Über den Mittag hinweg wurde es zusehends besser. Ab und zu blieben ein paar dickere Wolken am gegenüberliegenden Berg hängen und dann waren sie aber auch weg. So kam es, dass ich dann 14 Uhr startete. Wohlwissend, dass sich das Wetter schlagartig ändern könne, habe ich mir die Knielinge und Armlinge eingepackt &#8211; die Windweste ist ja immer dabei.</p>
<p>So rollte ich die ersten 2,5km durch Sölden, zum Abzweig nach Hochsölden bzw. zum Rettenbachferner. Noch kurz vorm Abzweig geht es steil zu. Der Puls schnellte an die Grenze, die Steigung erreicht ihre 14% und dann endlich der Abzweig. Doch ausruhen ist nicht angesagt, hier geht es mit 10-12% gleich hart weiter. Nach bereits 2 km legte ich einen Zwischenstopp ein: &#8222;Was mache ich hier eigentlich?&#8220; Es sind 25°C in der Sonne, die Bäume spenden nur gelegentlich Schatten, die Beine wundern sich, was das hier alles soll und ich rolle in den Anstieg? Naja&#8230; auf geht&#8217;s!<br />
Am Abzweig nach Hochsölden überholen mich zwei andere Radler, die allerdings nach Hochsölden wollten und sich unsere Wege trennten. Der Anblick ihrer triefenden Gesichter machte mir klar: es ist normal zu schwitzen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Weiter mit 12-15% Steigung. Es gilt den richtigen Rhythmus zu finden. Der Puls war ist mit um die 175bpm recht hoch &#8211; aber es geht mir gut. So schraube ich mich mit durchschnittlich 8km/h nach oben. In den wenigen Kehren sinkt die Steigung auf 9% &#8211; Zeit zum Erholen. Nach knapp 8km erreiche ich die Überquerung kurz vor der Mautstation auf etwas mehr als 2.000m Höhe, danach geht es kurz bergab, durch die Station und dann direkt wieder hart weiter. Also noch mal in den Riegel gebissen, Luft geschnappt und weiter geht&#8217;s. Es sind ja nur noch 600Hm und 6km bis dahin, wo ich hin will.<br />
Die Sonne ist gnadenlos. Ab der Mautstation gibt&#8217;s keine Bäume mehr. Die ersten Kilometer gehen mehr oder weniger geradeaus ins Tal hinein. Die Größendimensionen täuschen, denn es sind weiterhin 12-15% Steigung. Die Kehren geben Gelegenheit zum Durchatmen. Der Griff zur Flasche wird häufiger. Dabei nur nicht den Rhytmus verlieren, jetzt, wo du ihn einmal hast. Die zweite Flasche ist bereits fällig.<br />
Es folgt ein Stück vor der Bewirtungshütte mit geschmeidigen 7-9%. Welch Wohltat. Ich sag mal so: bis 8% kann ich gut kurbeln, das könnte ich glaube Stunden aushalten. Alles was darüber ist, kostet mich Überwindung, Kraft und Motivation. Doch dann hebt man kurz den Kopf und sieht ihn: den Gletscher im Sonnenlicht. Welch Anblick. Noch 4km und 400Hm bis hoch. Vorbei an freilaufenden Ziegen, die hier wohl eher faul am Straßenrand herumlungerten. Im Gegensatz zum <a title="bbbaschtls Mountainbike und Rennrad Blog" href="http://bbbaschtl.wordpress.com/" target="_blank">bbbaschtl</a>, der seine Kühe immer zur Seite bitten muss, sind diese Ziegen hier wohl erzogen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Die Sonne brennt bei 31°C. Da fällt mir ein, was ich vergessen habe: die Beine habe ich mit LSF30 eingecremt&#8230; die Arme vergessen &#8211; schlecht, äußerst schlecht sogar!<br />
Es folgt das härteste Stück: die Kehren mit 12-14% und das über fast 1km. Es klingt nicht viel, dieser 1km, aber der zehrt unheimlich, raubt einem die letzten Kräfte. Die Temperatur fällt schlagartig. Der Grund sind die dunklen aufziehenden Wolken. Dem Aussehen nach bedeutet es Regen. Es sind noch knapp 200Hm und 2km &#8211; die will ich jetzt nicht liegen lassen müssen, weil es regnet. Also weiter geht&#8217;s. Autofahrer schauen mich merkwürdig an, ich denke immer, ich habe irgendwas verloren oder mir hängt was im Gesicht&#8230; gut, könnte sein, dass das meine Zunge ist <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  .<br />
Der letzte Kilometer hat begonnen. Ab hier sind es nur noch 7-10%. Doch der Schein trügt. Das Ziel vor Augen kommt immer wieder der Gedanke &#8222;Wie weit ist denn bitte 1km? Haben die Österreicher ein anderes Verständnis von Kilometer?&#8220; Doch dann ist&#8217;s geschafft.</p>
<div id="attachment_268" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0576.jpg"><img class="size-full wp-image-268" title="Es zieht sich zu am Rettenbachferner, aber ich war da :-)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0576.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Es zieht sich zu am Rettenbachferner, aber ich war da :-)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Es zieht sich zu am Rettenbachferner, aber ich war da <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p></div>
<p>Die Sonne ist weg, ich bin oben, kurz vor der Verpflegungsbaude. Auf Grund der Wolken entschließe ich mich fix ein paar Bilder zu machen und dann schnell die Armlinge drüber und die Windweste angetackert und ab geht&#8217;s ins Tal.</p>
<p>Doch da waren sie wieder, meine drei Probleme, wobei, eigentlich ja nur eins: die Windjacke klemmt. Warum auch immer, bekomme ich den verdammten Reißverschluss nicht in den Griff. Das Ding blockiert einfach. Irgendwann klappt&#8217;s dann doch. Als ich fertig war und zur Abfahrt bereit bekomme ich den ersten Regentropfen ab. Unter keinen Umständen will ich da bei Nässe runter, also los, mach Strecke.</p>
<div id="attachment_269" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0577.jpg"><img class="size-full wp-image-269" title="Von da unten kam ich her und da fahr ich auch wieder hin (bis zur Mautstation 600Hm)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0577.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Von da unten kam ich her und da fahr ich auch wieder hin (bis zur Mautstation 600Hm)" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Von da unten kam ich her und da fahr ich auch wieder hin (bis zur Mautstation 600Hm)</p></div>
<p>Irgendwann überholten mich zwei Motorradfahrer. Ich weiß nicht, ich bin noch nie eines gefahren, aber wie gut sind deren Bremsen eigentlich? Wie gut und sicher lässt sich so eine vollbeladene Reisschüssel manövrieren? Ich war jedenfalls froh, als sie vorbei waren. Beim Blick über die Schulter dachte ich immer &#8222;F***, was macht der hier so dicht hinter mir?&#8220;</p>
<p>Kurze Zeit später passierte ich die immer noch faul herumliegenden Ziegen und dann kam auch schon die Mautstation. Weiter ging es Richtung Tal. Es wurde dunkler, die Wolken dichter und der ein oder andere Tropfen fiel herunter. Die Temperatur war inzwischen auf 14-17°C gesunken. Nach gut 12 Minuten war ich wieder in Sölden am Abzweig. 12 Minuten&#8230; verdammt&#8230; ich bin 1h18min bis hoch gefahren!? Nunja, die Regentropfen häuften sich und es waren nur noch 2km bis ins Trockene. Der Bus war eine super Gelegenheit um relativ trocken und schnell voranzukommen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  &#8211; zumindest bis zur Haltestelle. Die letzten Meter schaffte ich dann auch noch ohne ihn. Und kaum angekommen, erspähe ich den italienischen Nachbarn, der wohl gerade losfahren wollte. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob er tatsächlich losgefahren ist &#8211; ich glaube es ja nicht wirklich.</p>
<div id="attachment_270" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0578.jpg"><img class="size-full wp-image-270" title="Kaum angekommen, wurde aus ein paar Regentropfen ein ordentlicher Regen" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0578.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Kaum angekommen, wurde aus ein paar Regentropfen ein ordentlicher Regen" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Kaum angekommen, wurde aus ein paar Regentropfen ein ordentlicher Regen</p></div>
<p>Kaum hatte ich das Rad verstaut: Gewitter mit Regen, viel Regen. Ich würde sagen: bis hierher alles richtig gemacht <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Und die <a title="trainingstagebuch: 24.08.10" href="http://trainingstagebuch.org/workouts/show/473962" target="_blank">Trainingsrunde</a> hat sich gelohnt und trotz der Anstrengungen Spaß gemacht.</p>
<div id="attachment_267" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0579.jpg"><img class="size-full wp-image-267" title="Weltuntergangsstimmung" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0579.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Weltuntergangsstimmung" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Weltuntergangsstimmung</p></div>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/264/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/264/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=264&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Es zieht sich zu am Rettenbachferner, aber ich war da :-)</media:title>
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			<media:title type="html">Von da unten kam ich her und da fahr ich auch wieder hin (bis zur Mautstation 600Hm)</media:title>
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			<media:title type="html">Kaum angekommen, wurde aus ein paar Regentropfen ein ordentlicher Regen</media:title>
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			<media:title type="html">Weltuntergangsstimmung</media:title>
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		<title>Willkommen in der Höhe</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 14:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem sich meine Ankunft um ca. 5h verzögert hatte, da ich einfach noch nicht fertig war mit Packen und den ganzen anderen Dingen in der vergangenen Woche, bin ich nun heute eine kleine Runde zum Einrollen gefahren. Wobei ich nicht &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/23/willkommen-in-der-hohe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=259&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem sich meine Ankunft um ca. 5h verzögert hatte, da ich einfach noch nicht fertig war mit Packen und den ganzen anderen Dingen in der vergangenen Woche, bin ich nun heute eine kleine Runde zum Einrollen gefahren. Wobei ich nicht mehr von &#8222;einrollen&#8220; sprechen mag, wenn ich mir meinen Puls so anschaue. Seit ca. einem Jahr bin ich mal wieder fast an den Maximalpuls gekommen: 193 bpm.</p>
<p>Mir wurde empfohlen nach Vent zu fahren. Das ist nicht sonderlich steil und die Steigung bleibt einigermaßen gleichmäßig. Typischer Anfängerfehler: reingehämmert <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  . Eine Woche nichts gemacht und dann auch noch sowas. Nunja, der Puls stieg auf um die 170, meist etwas darunter, was meine aerobe Schwelle darstellt. Ich fühlte mich gut, trotz des hohen Schlages. Bis heute früh hatte ich ein wenig mit Kopfweh zu tun, könnte an der Höhe liegen. Von daher war es schonmal eine gute Entscheidung eine Woche vor dem Veranstaltungstag hier zu sein. Es mag Einbildung sein, aber ich habe doch ganz schön nach Luft geschnappt.</p>
<p>Zurück zur Fahrt nach Vent. Die Steigung lag zwischen 3 und 7% &#8211; human. Ab und zu ging es auch mal höher, aber mehr als 10% waren&#8217;s dann auch nicht. Erstaunlicherweise drehte der Wind in dem Tal regelmäßig &#8211; nach jeder Kurve gab es ein eigenes Wetter <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Nach zwei Baustellen dann auch Vent erreicht. So stelle ich mir ein verschlafenes Winterdörfchen vor &#8211; genau so. Das sind so Ortsteile, wo sich Hase und Igel gute Nacht sagen. Kurz geschaut, ob&#8217;s noch weiter geht und entschieden zurück zu fahren. Aber die Natur hier&#8230; sofern man einen Blick nach links und rechts wagen konnte, die lässt mich immer wieder schwärmen, herrlich.</p>
<p>In Sölden angekommen, reizte mich der Rettenbachferner. Im Gegensatz zur Fahrt nach Vent hatte der aber gleich mal mind. 10% und mehr zu bieten. Nach wenigen Metern entschied ich mich dann doch es für heute dabei zu belassen. Bringt mir ja nichts, wenn ich mich tot fahre: das Gefühl ging jedenfalls schon in diese Richtung. Also rumgedreht, runtergerollert und zurück ins Appartement, wo es am Ende gute <a title="trainingstagebuch: 23.08.10" href="http://trainingstagebuch.org/workouts/show/472512" target="_blank">1,75h Trainingsrollern</a> waren.</p>
<div id="attachment_262" class="wp-caption alignnone" style="width: 650px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0575.jpg"><img class="size-full wp-image-262" title="Blick über Sölden" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/img_0575.jpg?w=640&#038;h=480" alt="Blick über Sölden" width="640" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Blick über Sölden</p></div>
<p>Das <a title="Appartement Rechenau" href="http://appartement-rechenau.at/" target="_blank">Appartement Rechenau</a> kann ich empfehlen. Egal ob Sommer oder Winter, hier lässt sich&#8217;s glaube ganz gut leben. Wer trotz Ferienwohnung nicht auf ein gemachtes Frühstück verzichten will, kann das Angebot nutzen. Auch einen frische Brötchendienst gibt&#8217;s. Und nicht zu verachten: kostenloses, in den Wohnungen funktionierendes WLAN. Der Fahrrad- und Skikeller ist separat und abgeschlossen. Im Moment vermisse ich hier gar nichts <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Morgen soll es dann regnen und stürmen. Mal schauen, ob dem so ist und was ich dann aus der Situation mache. Im Regen fahren werde ich jedenfalls nicht, da ist mir das Risiko zu groß, mir vorm Sonntag noch etwas einzufangen.<br />
Vor wenigen Minuten ist hier in die Nachbarwohnung eine italienische Familie eingezogen und der Herr Papa scheint dem Rad und seinen Beinen nach zu urteilen, am Sonntag mit am Start zu stehen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Bin ich gepsannt wie ein Flitzebogen, wenn meine Leute am Donnerstag dann endlich eintreffen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/259/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/259/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=259&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Martin</media:title>
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			<media:title type="html">Blick über Sölden</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Soll-km: checked</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 21:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rennrad]]></category>
		<category><![CDATA[Stand]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich dem Chef mitteilte, dass ich mich für den Ötztaler angemeldet habe, meinte er, dass ich zusehen solle, dass ich mit 4.500km dahin fahre (das ist seine Erfahrung). Klar sollten das nicht einfach nur 4.500km sein, aber damals schaute &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/08/08/soll-km-checked/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=252&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich dem Chef mitteilte, dass ich mich für den Ötztaler angemeldet habe, meinte er, dass ich zusehen solle, dass ich mit 4.500km dahin fahre (das ist seine Erfahrung). Klar sollten das nicht einfach nur 4.500km sein, aber damals schaute ich eher wie ein&#8230; lassen wir das&#8230; <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Am vergangenen Wochenende nun war es passiert und ich bin über die 5.000er Marke gehüpft. Schon irgendwie ein gutes Gefühl, muss ich ja gestehen.</p>
<p>Wobei es zu Beginn das Jahres gar nicht so gut aussah. Denn im Januar war quasi nix los, im Februar kam dann Mallorca (woran ich mich immer wieder sehr gern erinnere). Der März war mies &#8211; streichen wir den einfach und der April&#8230; der macht sowieso was er will.</p>
<div id="attachment_253" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/1008_stand.jpg"><img class="size-full wp-image-253" title="Stand August 2010" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/08/1008_stand.jpg?w=640" alt="Stand August 2010"   /></a><p class="wp-caption-text">Stand August 2010</p></div>
<p>Es waren sogar drei &#8222;Wettkämpfe&#8220; dabei &#8211; wo ich schonmal schnuppern durfte, wie es sich so anfühlt im Eimer zu sein <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  &#8211; ein tolles Gefühl, kann ich nur sagen.</p>
<p>Und jetzt werde ich noch ein paar GA-Fahrten machen, hier und da ein Intervall tätigen und aufpassen, dass ich mich nicht tot mache bis zum Ende des Monats.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/rettlaua.wordpress.com/252/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/rettlaua.wordpress.com/252/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=252&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Stand August 2010</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Arber Radmarathon 2010</title>
		<link>http://rettlaua.wordpress.com/2010/07/26/arber-radmarathon-2010/</link>
		<comments>http://rettlaua.wordpress.com/2010/07/26/arber-radmarathon-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 05:26:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem der Highlander Radmarathon sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, wollten wir uns zum Arber Radmarathon begeben. Das Wetter schien nicht unbedingt besser zu sein, aber man glaubt eben doch an das Gute im Menschen&#8230; oder eben im Wettergott. Am Samstag &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/07/26/arber-radmarathon-2010/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=226&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der Highlander Radmarathon sprichwörtlich ins Wasser gefallen war, wollten wir uns zum <a title="gpsies.com: Arber Radmarathon 2010, Tour A" href="http://www.gpsies.com/map.do?fileId=rdrxxlyoxwkddgqz" target="_blank">Arber Radmarathon</a> begeben. Das Wetter schien nicht unbedingt besser zu sein, aber man glaubt eben doch an das Gute im Menschen&#8230; oder eben im Wettergott. Am Samstag ging es gegen 15 Uhr nach Regensburg. Die ca. 350km waren recht schnell abgespult. Wir wollten unbedingt bis 18:30 da sein, um die Nachmeldung noch bis 19 Uhr abschließen zu können. Angekommen am Startpunkt fanden wir sogleich die Nachmeldestelle und es ging erstaunlich schnell mit ca. 5 Minuten. Da war ich schonmal positiv angetan. Beim Radmarathon zur Augustusburg habe ich immerhin gute 30 Minuten herumgestanden, bis überhaupt der erste abgefertigt wurde. Das Wetter&#8230; Regen, Regen, Regen. Ich war mir nicht sicher, ob ich am nächsten Morgen bei diesem Mistwetter Rad fahren wollte. Aber nun bin ich einmal dagewesen und&#8230; was will man machen.</p>
<div id="attachment_235" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05521.jpg"><img class="size-full wp-image-235" title="Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05521.jpg?w=640" alt="Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)"   /></a><p class="wp-caption-text">Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)</p></div>
<div id="attachment_236" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05531.jpg"><img class="size-full wp-image-236" title="Es passte (fast) alles in einen Rucksack" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05531.jpg?w=640" alt="Es passte (fast) alles in einen Rucksack"   /></a><p class="wp-caption-text">Es passte (fast) alles in einen Rucksack</p></div>
<p>Mit den Unterlagen im Gepäck ging es ins Hotel. Ich hatte zuvor ein 3-Bettzimmer im Best Western Atrium reserviert. Unser dritter Mann, der Chef, war schon vor Ort und versuchte krampfhaft, aber erfolglos, das dritte Bett zu finden. Nachdem wir ihn dabei unterstütz haben, stellte sich heraus, dass das Zimmer zwar zwei Betten und eine Couch hatte, diese aber nicht zum Ausklappen schien und auch so die Utensilien auf ein typisches 2-Bettzimmer hindeuteten. Nunja, erstmal zurück an die Rezeption. Diese war doch leicht überrascht&#8230; jedenfalls wollte sie aufbetten&#8230; die Couch zum Bett machen. Da wir kein Frühstück bekommen konnten (gibt&#8217;s erst ab 7 Uhr, wir hätten es 4:30 Uhr gebraucht) und die versprochenen Lunchpakete auch nicht zu realisieren waren, sind wir nochmal los zum Einkaufen. Als wir zurückkamen die große Überraschung: die Couch ließ sich nicht ausklappen &#8211; welch Wunder, wir waren nicht wirklich überrascht und verkniffen uns jegliche Kommentare <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Wir bekamen noch ein Einzelzimmer dazu.</p>
<p>Ich begann mir mein Zeug für den Morgen&#8230; nein&#8230; für die Nacht vorzubereiten. Immerhin sollte der Wecker 4:05 bimmeln und ich bin bekennender Spätaufsteher &#8211; oh war mir unwohl dabei. Nur nicht verschlafen, Martin. Jedenfalls bin ich gegen 21 Uhr ins Bett und habe zu meiner Erstaunung auch recht schnell in den Schlaf gefunden. Mein Mitbewohner wollte noch die Tour de France schauen&#8230; beginn war 22 Uhr&#8230; gegen Mitternacht lief der Fernseher noch immer und er schlief. Am nächsten Morgen fragte er mich, ob ich noch geguckt hätte, denn er sei kurz nach Beginn der Zusammenfassung eingeschlafen <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  .</p>
<p>Die Nacht kam&#8230; und um 4:05 ging sie auch schon wieder. Ich habe recht gut geschlafen. Der Blick aus dem Fenster zeigte&#8230; es war dunkel (logisch) und es schien relativ trocken zu sein. &#8222;Gefrühstückt&#8220;, fertig gemacht und los ging&#8217;s zum Start. 6 Uhr sollte es losgehen und 5:59 Uhr war ich fertig mit dem ganzen Gerassel, pünktlich, wie immer also.</p>
<div id="attachment_237" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05541.jpg"><img class="size-full wp-image-237" title="Ein &quot;Frühstück&quot;..." src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05541.jpg?w=640" alt="Ein &quot;Frühstück&quot;..."   /></a><p class="wp-caption-text">Ein &quot;Frühstück&quot;...</p></div>
<p>Das große Feld der Starter zur 250km-Tour schlängelte sich durch das noch schlafende Regensburg. Übrigens scheint Regensburg eine recht schöne Stadt zu sein, ist zumindest mein erster Eindruck so aus der Ferne. Bereits hier zeigte sich die einwandfreie Organisation der Veranstaltung. Die Polizei, Feuerwehr und zahlreiche Helfer sperrten die Kreuzungen für die ungehinderte Durchfahrt der mit der Zeit zunehmenden Felder. Innerhalb weniger Minuten war immer ein Motorrad oder Auto der Polizei zu sehen, die die gesamte Veranstaltung über die Felder auf und ab fuhren. Es gab ein gewisses Gefühl von Sicherheit, was sich später noch bestätigen sollte.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301k.jpg"><img class="size-full wp-image-245" title="Von Feld zu Feld ging's ab dem Start (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301k.jpg?w=640" alt="Von Feld zu Feld ging's ab dem Start (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Von Feld zu Feld ging&#039;s ab dem Start (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>Da wir von hinten zu zweit gestartet sind und unser Chef vorn irgendwo war, versuchten wir zügig vor zu kommen. Es ging weniger darum, ihn zu finden, vielmehr wollten wir nicht die letzten sein. Fällt man als letzter mal zurück, so gibt es keine weitere Gruppe, die einen aufnehmen kann. Das Tempo schien mir ziemlich hoch und ich dachte schnell &#8222;Oh Gott&#8230; wenn das so weiter geht, bin ich noch vor dem ersten Verpflegungspunkt gestorben.&#8220; Das Wetter war übrigens super. Die Sonne kam durch, einzelne Wölkchen verhüllten sie ab und zu und bei den ersten Wellen fuhren wir vom grauen Tal durch den Nebel über diesen auf eine atemberaubende Aussicht&#8230; unbeschreiblich. Man fährt 50Hm rauf und ist &#8222;über den Wolken&#8220;, wo die Sonne anfängt zu kitzeln&#8230;</p>
<div id="attachment_247" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301h.jpg"><img class="size-full wp-image-247" title="Der Morgennebel verzieht sich langsam - es gab traumhafte Bilder (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301h.jpg?w=640" alt="Der Morgennebel verzieht sich langsam - es gab traumhafte Bilder (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Der Morgennebel verzieht sich langsam - es gab traumhafte Bilder (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>Am ersten Verpflegungspunkt dann hatten wir tatsächlich unseren Chef gefunden. Er hatte Knieprobleme. Da er die letzten Tage in den Alpen Pässe fahren war, wundert mich das nicht wirklich. Er neigte dazu doch nur die 170km-Tour zu fahren. Wir starteten also gemeinsam zum nächsten Abschnitt. Bald schon kam der Abzweig zur 170km-Tour. Es war, denke ich, klug, dass er sich hierfür entschieden hatte. Seinen Worten nach, ging es ihm ebenso. Wir anderen zwei fuhren zur geplanten 250km-Tour. Weiterhin hatte ich den Wunsch geäußert, dass ich gern zu zweit fahren möchte, natürlich möglichst mit anderen, aber zumindest sollten wir uns nicht weiter verlieren. Das klappte ganz gut. Mal war er weiter vorn, mal ich&#8230; je nachdem&#8230; es klappte jedenfalls.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301e.jpg"><img class="size-full wp-image-246" title="Die Sache mit dem Lächeln... übe ich nochmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301e.jpg?w=640" alt="Die Sache mit dem Lächeln... übe ich nochmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Die Sache mit dem Lächeln... übe ich nochmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>So kam alsbald der erste Anstieg. Das Feld streckte sich unheimlich weit. Für den normalen Verkehr war es schwer eine passende Lücke zu finden. Ich denke, durch die Präsenz der Polizei blieb es besonders friedlich &#8211; beiderseits. Also auch hier hatte sich das Aufgebot gelohnt. Es ging hinauf zum Arber oder zumindest ab ihm vorbei. Die Steigungen hielten sich in humanen Grenzen. So um die 8% war das Maximum, was ich in Erinnerung habe. Das kann man noch relativ entspannt wegkurbeln. Wesentlich unangenehmer sind da die 5%-Steigungen, die über Wiesen und Felder gehen. Warum? Man sieht es einfach nicht, dass es 5% sind und neigt dazu, sich kaputt zu fahren. Da muss man höllisch aufpassen. Nach dem Arber gab es den nächsten Verpflegungspunkt, den wir kurz mitnahmen und weiter ging es direkt in den nächsten Anstieg auf über 1.100m neben den Hochzellberg. Hier fiel uns auf, dass auch 8% schwer sein können. Es ist nämlich einfacher eine Passstraße zu fahren, bei der man Kehren hat (die meist numeriert sind). So hat man immer ein Ziel und eine Kontrolle vor Augen. Im Endeffekt macht es keinen wirklichen Unterschied, es ist in diesem Fall einfach nur eine Kopfsache. Aber wir wissen ja: an Kopfsachen sind schon manche Dinge gescheitert. Wir haben es aber geschafft.</p>
<p>Das nach der Abfahrt folgende Stück war die Hölle. Wir fanden eine Gruppe, der wir uns anschlossen. Das Ergebnis war traurig. Diese Gruppe machte unheimlich viele Tempowechsel. Das waren keine Jungfüchse sondern gestandene Herren auf den Böcken. Ob sie das nötig hatten? Ich weiß es nicht. Mein Ansage war jedenfalls klar und deutlich: &#8222;Lass abreißen, wir fahren uns sonst die Beine zu.&#8220;. Gesagt, getan.</p>
<div id="attachment_244" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301a.jpg"><img class="size-full wp-image-244" title="Wir hatten wirklich Spaß (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301a.jpg?w=640" alt="Wir hatten wirklich Spaß (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Wir hatten wirklich Spaß (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>Wir befinden uns bei Kollnburg. Eine leichte Steigung. Ein Feld. Ich am Ende. In einer Gruppe fährt man doch leicht versetzt zueinander. Man nimmt Rücksicht aufeinander. Geht man aus dem Sattel, schaltet man einen Gang runter, zeigt am Besten den anderen an, dass man aus dem Sattel gehen will. Soweit die Theorie. Die Startnummer vor mir ging einfach aus dem Sattel, in einen weit auspendelnden Wiegetritt und brach zudem noch aus. Wir erinnern uns &#8222;in einer Gruppe fährt man leicht versetzt&#8220;. So schnell konnte ich nicht reagieren und es kam zum Kontakt. Letztendlich eierte ich noch etwas herum, eh ich dann doch über sein Hinterrad kippte und den Freund Asphalt näher kennen lernte. Der Kontaktmann hielt an, kam auch zurück, sagte aber kein Wort &#8211; fand ich merkwürdig. Die angesprochene Polizei-Präsenz war auch hier gegeben, denn ein Motorrad war direkt hinter uns. Er hielt sofort an, wollte den Krankenwagen rufen, da mein Knie etwas stärker gen rot verfärbt war und es nicht weniger wurde. Letztendlich einigten wir uns auf Pflaster und Binde. Wir zerlegten seinen Sanikasten und verbanden gemeinsam mein Knie. Die STIs am Rad waren leicht ramponiert, einen richtete ich wieder halbwegs gerade aus, spannte die Laufräder neu ein und weiter ging es samt meinem Kollegen. Ein wenig schmerzte das Knie. Das Handgelenk meldete plötzlich auch Schmerzansprüche und schien sich mit der Schulter abgesprochen zu haben. Klamotten waren nicht direkt kaputt, nur die Hose war an der Hüfte angeraut. Beim folgenden Verpflegungspunkt nahm ich Nahrung auf, als es hinter mir sprach &#8222;Wie geht es dir? Alles gut soweit?&#8220;. Ich drehte mich um, und sah den Beamten wieder. Ich sagte, dass soweit alles gut sei und ich weiterfahren würde. Er bat mich dennoch zum Saniwagen zu gehen, damit die Profis (wie er meinte), sich die Sache mal anschauen können. Ich folgte diesem Wunsch. Die Sanis machten eine Salbe drauf und eine neue Binde. Die Fixierung war in der Tat etwas professioneller als unserer <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Weiter ging es frisch gestärkt. Unterwegs kam der Polizist dann nochmal an meine Seite gefahren. Er benötigte noch meine Startnummer fürs Protokoll. Er hatte mich also nochmal gefunden. Es gab drei Dinge, die mich weiterfahren ließen: Glück, Adrenalin und dieser Beamte mit seiner ersten Hilfe und Fürsorge. Dieser Beamte&#8230; dieser Beamte auf dem Motorrad (Regensburger  Kennzeichen) und der Nummer 1 auf dem Rücken&#8230; er ist für mich der Held  dieser Veranstaltung! Ich habe ihm ein wirklich ehrlich gemeintes &#8222;Danke dir!&#8220; entgegengeschmettert.</p>
<div id="attachment_238" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_0555.jpg"><img class="size-full wp-image-238" title="Glück gehabt, hätte wesentlich schlimmer ausgehen können" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_0555.jpg?w=640" alt="Glück gehabt, hätte wesentlich schlimmer ausgehen können"   /></a><p class="wp-caption-text">Glück gehabt, hätte wesentlich schlimmer ausgehen können</p></div>
<p>Die nächsten Kilometer waren dann hier und da etwas schmerzhaft. Nicht unbedingt wegen des Zwischenfalls. Die Beine wurde schwerer. Von Kilometer 170 bis 190 war ich irgendwie in einem Loch. Es nahm kein Ende. Immer wieder diese kleinen giftigen Anstiege mit 5-12%. Sie sind nicht lang. Man hat aber keine echte Zeit sein Tempo zu finden. Die &#8222;Abfahrt&#8220; ist zu kurz für eine echte Erholung. Das raubt echt die Kräfte. Zunehmends wurde der Wind stärker, natürlich als Gegenwind.</p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301i.jpg"><img class="size-full wp-image-248" title="Mind. 170km in den Beinen, aber das Lächeln sitzt diesmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301i.jpg?w=640" alt="Mind. 170km in den Beinen, aber das Lächeln sitzt diesmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Mind. 170km in den Beinen, aber das Lächeln sitzt diesmal (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>Mein Kollege und ich bildeten eine kleine 2er-Gruppe <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' />  . Nach und nach sammelten wir den ein oder anderen Fahrer noch mit auf. Einige lutschten nur, was in Anbetracht der Fahrleistung aus meiner Sicht ok war &#8211; irgendwann ist die Luft einfach raus. Andere beteiligten sich am Kreisel. So fuhren wir dann doch wieder recht zügig nach Regensburg hinein. Das Loch war überwunden. Die Beine waren zwar schwer, aber sie rotierten einfach&#8230; einfach so.</p>
<div id="attachment_249" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301g.jpg"><img class="size-full wp-image-249" title="Unterschätzt das Mittelgebirge nicht: Die Wellen verlangen einem schon viel ab (Copyright by First Foto Factory GmbH)" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/arber10snr301g.jpg?w=640" alt="Unterschätzt das Mittelgebirge nicht: Die Wellen verlangen einem schon viel ab (Copyright by First Foto Factory GmbH)"   /></a><p class="wp-caption-text">Unterschätzt das Mittelgebirge nicht: Die Wellen verlangen einem schon viel ab (Copyright by First Foto Factory GmbH)</p></div>
<p>In Regensburg ging es dann über den Radweg zum Ziel. Das war etwas unangenehm, aber verständlich. Durch das zerpflückte Starterfeld wäre Regensburg verkehrstechnisch im Chaos versunken, wenn wir alle auf der Straße gefahren wären&#8230; schön kleckerweise. Von daher war das wohl die richtige Entscheidung, auch wenn viele gemault haben. Aber hier muss man dann einfach auch mal die andere Brille aufsetzen.</p>
<p>Durch das bereits gut gefüllte Ziel rollten wir kurz nach 16 Uhr mit guten 245km und ca. 3.700Hm auf der Uhr und in den Beinen. Somit waren wir etwas mehr als 10h unterwegs. Die reine Fahrzeit war mit gut 9h05min aus meiner Sicht super. Ich hatte mir innerlich ein Ziel von unter 10h gesetzt &#8211; das schien mir realistisch. Ein paar <a title="trainingstagebuch: Arber Radmarathon 2010" href="http://trainingstagebuch.org/file/chart/434708" target="_blank">weitere Details sind dem Eintrag im Trainingstagebuch</a> zu entnehmen. Ich habe es nicht bereut das Ding zu Ende zu fahren! Das war es mir allemal Wert. <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_240" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05561.jpg"><img class="size-full wp-image-240" title="Wir satteln die Pferde... die motorisierten 250 Pferde, um genau zu sein" src="http://rettlaua.files.wordpress.com/2010/07/img_05561.jpg?w=640" alt="Wir satteln die Pferde... die motorisierten 250 Pferde, um genau zu sein"   /></a><p class="wp-caption-text">Wir satteln die Pferde... die motorisierten 250 Pferde, um genau zu sein</p></div>
<p>Als nächstes werde ich mit dem Bock zum Chef rollern und es einer Prüfung unterziehen. Von dem &#8222;Gegner&#8220; kann ich wohl keine Hilfe erwarten. Oder habt ihr da andere Erfahrungen, wie sowas abläuft?</p>
<p>Bilder vom Arber-Radmarathon und weiteren Veranstaltungen gibt es auf<a title="First Foto Factory GmbH" href="http://www.firstfotofactory.com/" target="_blank"> www.firstfotofactory.com</a>.</p>
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			<media:title type="html">Gute Planung ist die Wurzel allen Übels... oder so ähnlich (ja, auch das Rad schreibe ich auf)</media:title>
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			<media:title type="html">Ein &#34;Frühstück&#34;...</media:title>
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			<media:title type="html">Von Feld zu Feld ging&#039;s ab dem Start (Copyright by First Foto Factory GmbH)</media:title>
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			<media:title type="html">Wir hatten wirklich Spaß (Copyright by First Foto Factory GmbH)</media:title>
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			<media:title type="html">Wir satteln die Pferde... die motorisierten 250 Pferde, um genau zu sein</media:title>
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		<title>Trainingsstand: Grund zur Besorgnis?</title>
		<link>http://rettlaua.wordpress.com/2010/06/30/trainingsstand-grund-zur-besorgnis/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 19:07:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Faszination]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
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		<category><![CDATA[Training]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis zum &#8222;day of judgment&#8220; sind es gute 8 Wochen. So langsam beginne ich aufgeregt, nachdenklich, zweifelnd und was es nicht sonst noch so gibt&#8230; zu werden. Damit ich mein schlechtes Gewissen ein klein wenig dämpfe, schaue ich mir nun &#8230; <a href="http://rettlaua.wordpress.com/2010/06/30/trainingsstand-grund-zur-besorgnis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=rettlaua.wordpress.com&amp;blog=7841469&amp;post=221&amp;subd=rettlaua&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis zum &#8222;day of judgment&#8220; sind es gute 8 Wochen. So langsam beginne ich aufgeregt, nachdenklich, zweifelnd und was es nicht sonst noch so gibt&#8230; zu werden. Damit ich mein schlechtes Gewissen ein klein wenig dämpfe, schaue ich mir nun heute einmal das bisherige Training so an.</p>
<p>Bisher sind es knapp 3.500km auf dem Bock geworden. Dazu kommen noch ein paar Einheiten auf der Rolle im Winter und einige Spinningeinheiten, so dass ich bis heute auf einen Trainingsumfang von knapp 185h komme. Damit liege ich &#8222;bereits&#8220; 20h über dem gesamten Trainingsumfang 2009. Hinzu kommen noch ein paar Laufeinheiten, die, zugegebener Maßen, mit 3h45min und 37km eher untergehen. Aber ok, Laufen war und ist ja auch kein definiertes Ziel in 2010.</p>
<p>Mit den 32.000 Hm kann ich nicht wirklich einschätzen, ob es zu wenig ist (wovon ich ausgehe). Deshalb versuche ich seit geraumer Zeit die Runden mehr ins hügeligere zu verlagern. Man muss nur dran bleiben. Immerhin sind&#8217;s im Schnitt 700Hm pro Runde (2009: 500Hm)</p>
<p>Besonders aufgefallen ist mir, dass ich bisher die durchschnittliche Zeit einer Runde auf 3h ausgedehnt habe, was 2009 noch knapp unter 2h15min lag.</p>
<p>So&#8230; mal eben drüber nachdenken&#8230; so schlecht sieht es ja doch nicht aus, wie ich dachte. Kann mir jemand wenigstens sagen, dass das schlechte Gewissen normal ist?</p>
<p>Für&#8217;s Outdoortraining auf dem Bock sieht&#8217;s wie folgt aus:</p>
<ul>
<li>Januar: 2 Trainingseinheiten (TE), 3h, 70km</li>
<li>Februar: 6 TE, 18h30min, 444km</li>
<li>März: 5 TE, 7h45min, 198km</li>
<li>April: 7 TE, 17h30min, 464km</li>
<li>Mai: 13 TE, 48h, 1.299km</li>
<li>Juni: 13 TE, 43h, 1.117km</li>
</ul>
<p>Vielleicht mache ich mich auch einfach nur unnötig heiß und damit unsicher. Vertrau ich mir und meiner Leistung doch einfach&#8230;</p>
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