“Servus.”
“Buongiorno!”
“So, gib mir doch bitte mal das R2 da…”
“Das R2 da… zum Mitnehmen? Soll ich es einpacken?”
“Ja, zum Mitnehmen, einpacken brauchst’s ni.”
“Komm, wir gucken uns das zusammen an.”
So in der Art muss es wohl gewesen sein, als ich gestern den Laden betrat. Ich gestehe, es war ein Spontankauf. Das erste Rennrad war 2006 geplant, das zweite war 2007 eher notwendig gewesen und 2010 dachte ich mir “Ach komm… was soll der Geiz. So einen kleinen Motivationsschub gibt’s ja auch noch dazu.”
Natürlich habe ich mich im Vorfeld versucht schlau zu machen, aber am Ende konnte ich meinem Händler wiedermal nicht das Wasser reichen (“Schuster, bleib bei deinem Leisten.” trifft hier mal wieder auf mich zu). Jedenfalls habe ich nun ein Scott Addict R2, allerdings mit meinem “alten” Shimano-Laufradsatz. Ausgestattet ist es mit der kompletten Ultegra-Gruppe. Und hierbei konnte ich auch schon die ersten Neuerungen gegenüber meiner 2007er Ultegra feststellen: mal abgesehen von den innen verlegen Zügen sind die Griffe weiterentwickelt. Am Unterlenker durch diverse Ein- und Ausbuchtungen zu erreichen, somit ist ein Schalten möglich ohne die Finger zu verrenken. Bisher bin ich eine Kompaktkurbel gefahren, was auch so geblieben ist. nur die Kassette ist keine 12-25 sondern nun eine 11-28.
Eigentlich hatte ich ein Focus Cayo Expert im Auge. Allerdings habe ich mir sagen lassen, dass Focus in diesem Jahr die Rahmen von jemand anderem produzieren lässt und es dabei so ein paar Problemchen gibt. Jedenfalls sollen die Rahmen dieses Jahr nicht so super sein. Von daher viel mir die Wahl dann doch recht leicht, vor allem, nachdem ich das R1 vom Chef gefahren bin und die Testberichte zum R2 gelesen hatte. Für mich und meinen Geldbeutel gab es keine bessere Alternative.
Nachdem ich es nun heute endlich abgeholt hatte, es an der Waage die 7,4kg anzeigte (mit Pedale und Flaschenhalter), bin ich dann auch gleich eine Runde gefahren. Natürlich ist es ein super fahren, wie immer, wenn irgendwas neu ist
. Spaß bei Seite: die Sitzposition fühlte sich sehr aufrecht an, ist aber gestreckter als bisher auf dem Focus Cayo. Das Cayo war eine L (60RH) und das R2 ist eine M (56RH). Kleiner durfte das Focus aber auch nicht sein, sonst fühlte ich mich so gestaucht. Nach den ersten Kilometern, d.h. 3,5h der Eingewöhnung, stand das Fazit:
- Sattel noch ein Stück vor
- Spacer bleiben vorerst drin
- den Lenker muss ich beobachten, im Moment ist er mir zu dünn, ich bin den oversized gewohnt, da hat man ordentlich was in der Hand zum Anpacken – mal schauen, ob’s nur eine Gewöhnungssache ist
- Sitzposition ist sonst sehr angenehm
Ja, mehr kann ich erstmal nicht dazu sagen, von daher folgen nun noch ein paar Fotos.





Glückwunsch zum neuen Rad. Sieht toll aus und wird dir sicher viel Spaß machen. Den Ötzi machst du damit ja jetzt locker in unter 10h.
7,4kg. Fährt also praktisch von selbst den Berg hinauf.
Die Sattelüberhöhung sieht auf dem Bild allerdings ziemlich gering aus. Da sollte man vielleicht mal einen Spacer weniger testen. Und wenn Du das Lenkerband doppelt wickeln lässt, wird er dicker und dämpft bessser.
woao, sieht toll aus! *leichtneidisch* Ist Vollcarbon, oder? Die Schaltung sieht noch so unverbraucht und sauber aus
Dann hau mal rein und viel Spaß mit dem neuen Schatz!
7,4kg. Fährt also praktisch von selbst den Berg hinauf. Die Sattelüberhöhung sieht auf dem Bild allerdings ziemlich gering aus. Da sollte man vielleicht mal einen Spacer weniger testen. Und wenn Du das Lenkerband doppelt wickeln lässt, wird er dicker und dämpft bessser.
+1
schickes ding! wenn du es mal nicht mehr brauchen solltest…
Pingback: 2010 war ein sportlich erfolgreiches Jahr | Rennrad Tischtennis Laufen und anderes