Rennrad Tischtennis Laufen und anderes

Trainingsrückblick KW 05

7. Februar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar

Gleich vorweg eine Feststellung: diese Woche war etwas viel Tischtennis. Nicht das Training am Mittwoch war viel, sondern die Punktspiele am Freitag um 19:30 und am Samstag um 9:30. Ich habe also am Samstag schon meine Beine vom Spiel am Vortag gemerkt. Und dann kam noch erschwerend hinzu, dass ich um 8:15 Uhr aufstehen musste, was ja nun überhaupt nicht meine Zeit ist. Dem zu Folge stand ich wie erwartet mit dem Kopfkissen im Gesicht am Tisch – meine Mannschaft hat das nicht verwundert, so kennt sie mich. Jedenfalls wurde es nichts mit dem angedachten Rollentraining am Samstagnachmittag, da ich körperlich fertig war und auch müde – also habe ich lieber 4h geschlafen.

Aber nochmal zurück, zum Wochenanfang. Am erstmal zur Physio, Mobilisierung der Kniescheibe – scheint mir bzw. dem Knie jedenfalls zu helfen. Danach beim Spinning stand Mental-Spinning auf dem Plan. Jedoch war es nicht ein Mental-Spinning, wie man es überall beschrieben nachlesen kann. Das einzige, was hierbei mental war, waren die abgedunkelte Beleuchtung, die Teelichter und die Musik. Diese chillige Musik hat ja immer die Eigenart recht lang zu sein. Also so ein Titel ist ja mal eben mind. 5 Minuten lang. Dem entsprechend waren also auch die kleinen Teileinheiten gestaltet. Ich kann es auch ganz kurz und einfach zusammenfasssen: anstrengend (wie in der Übersicht der Pulsbereiche unschwer zu erkennen sein sollte). Schön war’s trotzdem – zumal es einfach mal etwas anderes war, eben Abwechslung, und ich bei dieser Musik im Kopf wirklich abschalten kann und die Beine rotieren einfach.

Spinning 01.02.10

Spinning 01.02.10

Am Dienstag war dann Ruhetag, am Mittwoch vor dem eher leichteren Tischtennistraining wieder zur Physio und erneut Kniescheibe mobilisieren lassen. Und am Donnerstag sollte es dann wieder auf die Rolle gehen. Auf dem Plan stand GA, was ich auch relativ gut hinbekommen habe. Auf der Straße gelingt mir das nie.

Rollentraining 04.02.10

Rollentraining 04.02.10

Nach dieser leichten Runde, konnten, wie bereits berichtet, die Spiele am Freitag und Samstag stattfinden. Und heute, am Sonntag, bin ich dann für 3h auf die Rolle gestiegen.

Fröhliches pedalieren auf der Rolle

Fröhliches pedalieren auf der Rolle

Auch hier stand wieder GA auf dem Plan. Und nachher fragte ich mich, was ich um Himmels Willen 3h vor der Glotze auf der Rolle hänge. Die Antwort ist so einfach: von nix kommt nix.

Rollentraining 07.02.10

Rollentraining 07.02.10

Es war zwar irgendwie anstrengend, aber wohl weniger von der körperlichen Belastung her, wenn ihr versteht, was ich meine. Und es gibt echt Leute, die noch mehr auf der Rolle trainieren.

In der Summe waren es 2-Rad-technisch 5h18min bei 3 Einheiten diese Woche. Damit liege ich etwas über dem Niveau der letzten Woche – ich bin sehr zufrieden mit mir.

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Kaiserwetter zieht die Renner raus

31. Januar 2010 · 3 Kommentare

… auf die Straßen. Zumindest auf die, die halbwegs frei sind. So geschah es dann heute auch bei mir. Nach dem Aufstehen stieg die Freude beim Blick aus dem Fenster.

Kaiserwetter im Januar

Kaiserwetter im Januar

Die Sonne hielt sich auch bis zum Mittag, Wolken waren immernoch keine zu sehen und so stand die Entscheidung: raus! Die erst kürzlich erworbene Winterbekleidung übergeworfen, Luft kontrolliert und los ging’s.

Was für ein Gefühl. Die Nase in den Wind gehängt… die Luft war kühl, aber die Sonne tat wahrlich gut. Und es rollte einfach so – sehr schön. Wer selbst fährt, weiß sicherlich ganz genau, welches Gefühl ich hier gerade kläglich versucht habe in Worte zu fassen ;-) .

Wo es hinging musste ich spontan entscheiden. Die Hauptstraßen waren zwar frei von Schnee und Eis, sie waren nur noch feucht bis nass, aber die Nebenstraßen… reden wir nicht drüber. Ich bin jedenfalls mehrmals umgedreht und entschied mich dann auf den Hauptverbindungsstraßen zu verweilen. Die Autofahrer schauten recht ungläubig :-D – ok, kann man auch verstehen, die Temperaturen bewegten sich um die 0°C, mit der Tendenz nach unten. Und wenn die Autofahrer dann im Vorbeifahren den Vergleich von herkömmlichen Klamotten, die im Winter ja doch recht dick sind, zu den eher dünnen Stofffetzen, die man als Radler trägt, zieht, so kann man in den wenigen Augenblicken, in denen man ihre Gesichter erkennen kann, ganz deutlich erkennen, wie sie gerade denken: dicke = warm, dünn = kalt… der Radfahrer friert!
Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei Fußgängern ab, die ungläubig stehen bleiben, sich den Hals verrenken um einem hinterher zu schauen. Ich habe auch den Satz “Bei diesen Witterungsverhältnissen muss der hier langfahren…” vernommen. Die Antwort, habe ich dem Meckerer erspart.

Umso schöner war es, auch bei diesen recht widrigen Bedingungen doch den ein oder anderen Radler unterwegs zu treffen. Und im Winter halten sie alle zusammen: der Rennradler grüßt den MTBler, er grüßt freundlich zurück, während keins der hinter uns fahrenden Fahrzeuge überholen konnte. In der Summe waren es drei Rennradler und ein MTBler, die mir begegnet sind.

Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?

Sonne, blauer Himmel und ein Rennrad - was will man mehr?

Nach 1,5h war ich allerdings dann auch froh wieder zu Hause zu sein. Mir war zwar nicht wirklich kalt, aber man merkt einfach, dass die winterliche Belastung eine ganz andere ist, als im Frühling, Sommer oder Herbst. Und man muss es ja auch nicht übertreiben.

Nachdem ich letzte Woche 1h Spinning hatte und knapp 5h auf der Rolle saß, komme ich nun diese Woche mit zwei Einheiten weniger aus und auf 1h Spinning, 3h Rolle (zusammen mit dem weit entfernten bbbaschtl gefahren, wobei der Sieg ganz klar an ihn ging) und eben die heutigen 1,5h unter blauem Himmel.

Und der Verlauf des virtuellen Rollentrainings, der lässt sich auf dem folgenden Auszug nachvollziehen.

Virtuelles Rollentraining mit bbbaschtl

Virtuelles Rollentraining mit bbbaschtl

… und nein, wir sind keine Freaks ;-) .

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Skoda Velothon Berlin… und ich bin dabei

26. Januar 2010 · 6 Kommentare

Ein klein wenig Vorbereitung auf der Straße und auch Abwechslung, ein Tapetenwechsel, wenn man so will, kann ja nicht schaden. Nachdem ich gar nicht mehr weiß, weshalb ich mich letztes Jahr dann doch nicht angemeldet habe, habe ich es für 2010 nun erledigt. An die Aufgabe “Anmeldung zum Skoda Velothon Berlin” kann ich also einen Haken machen.

Das merkwürdige dabei ist, dass ich mich dem Team AMT anschließe. Aber lasst mich dazu kurz die Fakten aufzählen:

  • ich haben keinen blassen Schimmer, wofür AMT steht
  • meine Kontaktperson Thomas habe ich bei Twitter “kennengelernt” (soll noch jemand sagen, dass man mit Twitter keine sozialen Kontakte knüpfen kann!)
  • die Strecke wird ähnlich (oder auch gleich) der von 2009 sein und ist höhentechnisch (340hm) nicht der Rede wert
  • deren angegebene Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei… moment, ich muss mich bei dieser Zahl immer erst setzen… 37km/h

Soweit ich weiß, fährt auch die Tine mit, vielleicht trifft man sich ja irgendwie und irgendwo.

Was mir gefällt, aber auch gleichzeitig ein klein wenig Sorge bereitet, ist die Tatsache, dass die Strecke verkehrstechnisch abgesperrt ist. Das hat zwar den Vorteil, dass man freie Fahrt hat, aber eben auch den Nachteil, dass es wirklich den Charakter eines Rennens bekommt. Und wir alle wissen, wie es bei Rennen zugehen kann: da wird ja vielleicht dochmal geschoben und gedrückt… am Ende stürzt vielleicht einer und 10 andere, eigentlich unbeteiligte, stürzen ebenfalls. Davor habe ich großen Respekt.

Nun gilt es bis zum 30.05.10 fit zu werden. Vom Gefühl her bin ich auf dem richtigen Weg. Jetzt ist nur die Frage, wie viel mein Gefühl wert ist ;-) .

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Kommen wir zum “tt” in “rettlaua”

24. Januar 2010 · 2 Kommentare

Wofür steht’s eigentlich? Irgendwie wird es wohl etwas mit Sport und Bewegung zu tun haben. Und bei genauerem Hinsehen, wird schnell deutlich (oder sollte zumindest, wenn man mich ein klein wenig kennt), dass es sich um Tischtennis handeln muss. Dazu habe ich hier ja noch gar nichts weiter geschrieben. Das will ich nun nachholen. Dafür hab ein Filmchen vom letzten Punktspiel, dem ersten der Rückrunde, bei dem ich auch nur mit 80% Gesundheitsstand angetreten bin, zusammengeschustert – das eigentliche Spiel ging 20 Minuten. Apropos 80%… seit Anfang Januar schlepp ich irgendwas mit mir herum und bekomme es nicht ganz in den Griff… das ist schon bisl nervig.

Vorweg noch ein paar wenige Anmerkungen:

  • ich bin der Kerl in rot (ich sage es lieber gleich, nicht, dass hier jemand auf komische Gedanken kommt)
  • Wer erkennt den Schriftzug unseres Sponsors? Auch hier vorweg genommen: ich komm’ an das Zeug nicht günstiger ran :-D .

Das Spiel haben wir mit 12:3 erstaunlich hoch gewonnen. Hingefahren sind wir mit der Vorstellung zu verlieren oder ganz knapp zu gewinnen. Wie aus den Gesprächen hervorging, sah der Gegner es ebenso – merkwürdig, weshalb es dann ganz anders kam, als beide Mannschaften gedacht hatten. Nunja… ich beschwere mich nicht.

Im Moment spielen wir (SV Stahl Coswig) in der Bezirksklasse, wie lange das noch so sein wird, weiß keiner. Ich weiß nur, dass die nächste Saison wesentlich härter wird für uns, da wir durch die Kreisgebietsreform die starken Chemnitzer mit untergemischt bekommen. Die aktuelle Saison können Interessierte auf den Seiten des Bezirkes Dresden nachlesen.

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Zwangspause

7. Januar 2010 · 3 Kommentare

wegen Krankheit. Pünktlich zum Beginn der Arbeitszeit im neuen Jahr, kränkel ich. Ob es etwas mit meinem MTB-Ausritt in den Wald bei -10°C und Schnee hat, weiß ich nicht – ich bezweifle dies einfach wehement. Jedenfalls kratzt der Hals ziemlich böse, so dass das Schlucken schon weh tut, das linke Ohr ist relativ taub (dank der Ohrentropfen tut’s weniger weh, man hört nur einfach nichts), Gliederschmerzen gehen inzwischen und ansonsten hätten wir nur noch die ab und zu verschlossene Nase, gepaart mit Migräne.

Und so kam, was kommen musste: kein Training. Weder Rennrad, noch Tischtennis. Selbst das morgige Spiel ist verlegt. Nun, hoffentlich wird es spätestens übers Wochenende besser, so dass ich dann am Montag wieder zum Spinning kann.

Ach, und arbeiten bin ich trotzdem, bin ja schließlich nicht sterbenskrank.

Naja… besser kann das Jahr eigentlich nicht beginnen…

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Sportlicher Jahresrückblick 2009

31. Dezember 2009 · 3 Kommentare

Nachdem nun so nach und nach der ein oder andere einen statistischen Jahresrückblick aufstellt, sehe ich mich dem Gruppenzwang erlegen und folge diesem einfach. Ich beschränke mich hierbei aber auf das Rennrad, Tischtennis, Rollentraining, Laufen u.ä. erlaube ich mir einfach außen vor zu lassen.

Seit 2006 rolle ich. Wie in den vergangenen Jahren ist es mir auch dieses Jahr gelungen die Rollleistung zu erhöhen und so stehe ich nun bei 4.089km – für mich ein guter Wert, ich bin sehr zufrieden. Diese km verteilen sich auf:

  • 154h38min (durchschnittlich 2h13min pro Fahrt)
  • 70 Fahrten (durchschnittlich 58,4 km pro Fahrt)
  • durchschnittlich 2min16s/km
  • durchschnittlich 26,44 km/h
  • 34.994 hm (durchschnittlich 500 hm pro Fahrt)
  • durchschnittlich HF 146 bpm (max. durchschnittliche HF 168 bpm, max HF 198)
  • 118.842 kcal (durchschnittlich 1.698 kcal pro Fahrt)

Für meine Verhältnisse erstaunlich ist, dass ich als Schönwetterfahrer lediglich in den Monaten Februar und November nicht gerollt bin. Und weil’s so schön ist, folgen nun ein paar mehr oder weniger wichtige Details in Form von Grafiken.

Gesamtdistanz - Monat

Zeit - Monat

Ansteigend - Monat

Kalorien - Monat

Max

Ich weiß auch ganz genau, wo ich die 198 bpm hatte… das kann nur auf dem Weg zum Rettenbachferner gewesen sein.

Durchs

Durchschn

Das Ergebnis ist nicht verwunderlich, schließlich war Ende Juli und Anfang August geprägt von den Alpen.

Zum Abschluss noch der Vergleich mit den Vorjahren:

Vergleich 2006-09

Vergleich 2006-09

Das war dann wohl das Jahr 2009 aus sportlicher Sicht. Jetzt gilt es halbwegs gut und vernünftig über den Winter zu kommen, damit dann 2010 auch entsprechend positiv beginnen kann.

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Winterpause

18. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Nachdem ich an einem der letzten Wochenenden tatsächlich mit der Maschine unter freiem Himmel fahren wollte, sich dieses Vorhaben allerdings nach einem kurzen Temperaturcheck zerschlagen hatte, blieb ich also im Innenbereich. Und weil jetzt die Weihnachtszeit hereinbricht, die Hinrunde im Tischtennis auch geschafft ist, ich auch hier und da unterwegs bin, werde ich das Training ein klein wenig einschränken. Nun… eine Pause muss ja nicht unbedingt schlecht sein. Pausen können auch kleine Wunder bewirken… ob dem so ist, werde ich dann wohl nach Weihnachten merken, wenn ich mir den Gänsebraten oder was auch immer wieder abtrainiere.

In diesem Sinne: Frohes Fest und genießt auch mal das leckere Essen – es ist keine Sünde :-) !

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Nikolaustraining

7. Dezember 2009 · 2 Kommentare

Zum Sonntag oder eher zum späten Sonntagnachmittag hat es mich gerappelt. Luftpumpe raus, aufgepumpt, Rolle kalibriert, Fernbedienungen organisiert, Stromberg eingelegt und los ging’s. Das war kurz nach 17 Uhr. Ende war nach ca. 75′ in der GA1-Zone, also ein recht einfaches dahinrollern im Wohnzimmer. Ich bewegte mich bei lediglich etwas über 100W, aber mehr Kraft hätte mich auch nicht weiter gebracht. Nach den 75′ waren übrigens 3 Folgen Stromberg verbraucht – jetzt ist noch eine Folge übrig und ich muss mich mal nach neuem Material umsehen, denn sonst ist die Rolle ja der blanke Hass, was die Langweiligkeit angeht.

Nach der Tour leichte Dehnungen und mehr oder weniger aus Spaß den Laufkollegen gefragt, ob er noch mit ins Fitness kommt. Diese Überraschungsfrage ist mir geglückt, jedoch war ich auf seine Überraschungsantwort nicht gefasst, denn es war ja bereits 19 Uhr: “Jetzt? Ja klar.” So… nun gab’s also auch keinen Rückzieher. Fix aus den Radklamotten raus, rein in die Sportkleidung und los ging’s. Im Fitness angekommen, habe ich mir die Erwärmung geschenkt und bin 1km Rudern gewesen. Ja, das merkt man durchaus – nix gewohnt.

Anschließend widmete ich mich dem Zirkeltraining. Erste Runde 1 Stufe leichter gestellt als empfohlen und viele Wiederholungen gemacht, nach einer Pause 1 Stufe schwerer gestellt als empfohlen und weniger Wiederholungen (welch Wunder) bei korrekter Ausführung vollzogen. Und schon waren wieder gute 45′ rum und es ging einmal in die Sauna. Einmal nur deshalb, weil es bereits nach dem ersten Gang 21 Uhr war und die Einrichtung schließt. Aber das war ok, hat auch gereicht.

Beim Gehen gab’s dann noch einen Weihnachtsmann, der es nicht lebend bis nach Hause geschafft hat :-D .

Toller Sonntag, oder? ;-)

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Wie sieht’s nun aktuell aus…

1. Dezember 2009 · 3 Kommentare

… mit der Planung und so? Durchaus eine Frage, die ich mir mehrmals gestellt hatte. Und zu der ich nun auch Antworten gefunden habe.

Für 2010 habe ich mir vorgenommen an einem Radmarathon teilzunehmen. Jedoch war mir klar, dass ich dazu im Winter nicht nur Tischtennis machen kann. Also habe ich mich kurzerhand im örtlichen Fitnesszentrum angemeldet. Dort werden mehrmals die Woche Spinningkurse angeboten. Meine Kunst war es, das geplante Training mit dem Tischtennis zu vereinbaren, was nicht leiden darf (das bin ich meinen Leuten und auch mir einfach schuldig) – das war also Bedingung. Und siehe da, die Kurse sind genau dann, wenn kein reguläres Tischtennis ansteht – super.

Ich habe zwar einen Rollentrainer samt Zweitrad im Wohnzimmer stehen und ich sehe schon, wie der ein oder andere grübelt und sich fragt “Rolle zu Hause… warum rennt der ins Fitness und zahlt dafür Kohle?”. Nun, die Antwort ist recht einfach. Zum Einen schwitzt man unheimlich ohne  Fahrtwind und saut die Umgebung voll und zum Anderen ist es in einer Gruppe angenehmer. Hinzu kommt die Anleitung von vorn, was mir persönlich einen gewissen Weg vorgibt.

Weiterhin kommt hinzu, dass ich die GA ausbauen möchte, was ich sowohl entspannt zu Hause auf der Rolle kann, aber auch im Fitness mit Gesellschaft – je nach Belieben. Da ich letztens Knieprobleme hatte, nutze ich die Gunst der Stunde und mache auch etwas für die anderen Körperteile als Ausgleich – wobei ich betone, dass ich keine Gewichte hin und her werfe.

D.h. aktuell sieht mein Wochenplan wie folgt aus (die Woche hat ja dann doch erstaunliche 7 Tage):

  • Mo Spinning, Ausgleichsübungen
  • Die frei
  • Mi Tischtennis-Training
  • Do frei/GA/Spinning
  • Fr Tischtennis-Training/Punktspiel
  • Sa Punktspiel/frei/GA
  • So frei/GA

D.h. nicht, dass ich jeden Tag etwas mache – dort, wo frei an erster Stelle steht, mache ich in erster Linie auch frei oder eben andere Dinge, die das Leben so mit sich bringt.

Anfang November war ich übrigens beim zweiten Conconi-Test. Das Ergebnis war im Grundlagenbereich minimal besser, oben raus aber schlechter. Die Frage ist, wie genau diese Messungen sind und wie gut sich meine körperliche Verfassung vergleichen lässt. Und gewichtstechnisch… nun… wie soll ich sagen… halbes Kilo abgenommen (normale Schwankung?), aber 1%-Punkt weniger Fett. Naja… sollte eigentlich nicht das Ziel sein, aber was soll’s – ist nunmal so gewesen.

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Das Ende ist der Beginn vom Anfang

30. Oktober 2009 · Hinterlasse einen Kommentar

Klingt ein klein wenig philosophisch, oder? Jedenfalls ist die Saison 2009 für mich gegessen. Ich habe vor ca. 1 Woche die letzte Runde mit dem Rennrad gedreht. Am Ende stand dann auch eine neue tausender Stelle vorn, so dass in diesem Jahr 4.003km zusammen gekommen sind. Für mich persönlich eine gute Entwicklung über die Jahre. Aber ich schweife ab…

Das Ende der Saison kann man ja nutzen für die neue Saison – zumindest für deren Planung. So habe ich mir für 2010 doch etwas größeres vorgenommen. Da ich aber der Meinung bin, dass ich das nicht ohne Training schaffe, und das Training ab dem Frühjahr nicht reichen wird, zumal ich nicht weiß, wie sehr die Arbeit einen genau dann immer beansprucht, war ich nun gestern im Sportzentrum. So… und nun bin ich angemeldet. Jetzt liegt’s nun also an mir, dass ich über den Winter die Kraftausdauer in die Reihe bekomme. Ich gehe davon aus, dass ich in der nächsten Zeit wieder einen Conconi-Test machen werde – ein bisl gespannt bin ich ja schon auf das Ergebnis. Der letzte Conconi-Test war zwar erst im Juni, aber vielleicht hat sich ja doch etwas geändert. Ich werde darüber berichten.

Bedingung ist aber, dass Tischtennis nicht darunter leidet. Erstens macht’s mir Spaß und zweitens habe ich der Mannschaft und dem Verein gegenüber eine gewisse Verpflichtung.

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